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Besetzung der Stasi-Zentrale am 15. Januar 1990

Veranstaltung

Eine Gruppe von Menschen wartet vor dem Gelände der Stasi-Zentrale. Zwei Männer klettern über eine Mauer., Quelle:
                Robert-Havemann-Gesellschaft/Rolf Walter/RHG_Fo_RoW_05_24-30

Online-Angebot: Diktatur, Akten und Aufarbeitung

Zehntausende Demonstrierende erreichten am 15. Januar 1990, dass sich die bewachten Tore der Stasi-Zentrale in Berlin Lichtenberg öffneten. So wie das Stasi-Unterlagen-Archiv bewahren Institutionen weltweit Zeugnisse von Menschenrechtsverletzungen auf. Der Wert von Archiven für die Aufarbeitung von Unrechtsregimen weltweit war Thema unseres Livestreams am 15. Januar 2021.

Sammlung Mediathek

Foto von einer erhöhten Position eine Brücke über die Spree in Berlin. Darauf befinden sich mehrere hundert demonstrierende Menschen, die Transparente mit sich führen. Die Losungen darauf sind nicht zu entziffern. Im Hintergrund ist ein kleiner Teil des Palastes der Republik zu erkennen.

Friedliche Revolution

Einer friedlich agierenden Bürgerbewegung gelang es zwischen Mai 1989 und März 1990 das SED-Regime und die Staatssicherheit zu entmachten.

Publikation

Das Bild zeigt Menschen, die durch ein geöffnetes Tor strömen und Plakate bei sich tragen. Auf einem ist zu lesen: Stasi / Einheits / Diktatoren / Probieren / Demokratischen / Sozialismus / Nie Wieder ', Quelle:
                Robert-Havemann-Gesellschaft / Rolf Walter

"Stasi raus – es ist aus!"

Die Prozesse des Niedergangs und der Auflösung der Staatssicherheit stehen im Mittelpunkt des vorliegenden Dokumentenhefts.

Video

Christian Halbrock auf dem Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale, Quelle:
                BStU

Christian Halbrock, Historiker beim BStU und damals Zeitzeuge, schildert die Ereignisse dieses Tages.

Neue Publikationen

Publikation

Staatssicherheit in der SED-Diktatur

Katalog zur Dauerausstellung

Der Katalog gibt anschauliche und informative Einblicke in die Ausstellung "Staatssicherheit in der SED-Diktatur".

Publikation

Von einer Freundschaft, die es nicht gab.

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR und das polnische Innenministerium 1974–1990.

Die Studie offenbart die vermeintliche Freundschaft zwischen Stasi und polnischem Geheimdienst als Täuschung und legt überraschende Schwachstellen der Stasi.

Publikation

Vom Scheitern der kybernetischen Utopie

Die Entwicklung von Überwachung und Informationsverarbeitung im MfS

Beschaffung und Verarbeitung von Informationen sind zentrale Aufgaben für jeden Geheimdienst. Das MfS wollte aber weder "alles" wissen, noch überwachte es flächendeckend. Seine Aufmerksamkeit galt besonders Staat, Wirtschaft und militärischer Abwehr, weniger dafür "Staatsfeinden" und Oppositionellen.

Podcast 111 Kilometer Akten

Das Stasi-Unterlagen-Archiv auf dem Weg ins Bundesarchiv

Folge 24 vom 6. Januar 2021

Das Jahr 2021 ist ein besonderes für das Stasi-Unterlagen-Archiv. Denn am 17. Juni wird es Teil des Bundesarchivs. Was das für die Nutzung der Akten bedeutet und was aus dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) wird, darüber spricht der derzeitige BStU Roland Jahn im Podcast mit ...

Vorgang 2020 abgelegt

Folge 23 vom 23. Dezember 2020

Dagmar Hovestädt und Maximilian Schönherr lassen das Podcast-Jahr 2020 von "111 Kilometer Akten" kurz Revue passieren.

Frauen für den Frieden

Folge 22 vom 9. Dezember 2020

Es begann im März 1982 mit der Verabschiedung eines Volkskammer-Gesetzes, das es möglich machen sollte, auch Frauen in der DDR zur Wehrpflicht einzuziehen. Eine kleine Gruppe von Frauen fand sich im Protest dagegen zusammen. Das führte bei der Stasi zur Entdeckung eines neuen Feindbildes: ...

Notizen

Aktualisierte Information Corona-Auflagen Januar 2021

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens und des Bemühens, Kontakte zu vermindern, ist unsere Ausstellung "Einblick ins Geheime" in der "Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie" bis mindestens zum 31. Januar 2021 geschlossen. Ebenso entfallen alle Führungen, Veranstaltungen, Schülerprojekttage und öffentlichen Beratungen in Berlin und den zwölf Außenstellen bis dahin.

Das Stasi-Unterlagen-Archiv der Zukunft

Mit der heutigen Verabschiedung des gemeinsamen Gesetzentwurfs von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen "zur Änderung des Bundesarchivgesetzes, des Stasiunterlagen-Gesetzes und zur Einrichtung einer oder eines SED-Opferbeauftragten" ist die Zukunft des Stasi-Unterlagen-Archivs langfristig gesichert.

Zugang zu den Stasi-Unterlagen

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Kilometer Stasi-Akten lagern in den Archiven des BStU. Davon sind ca. 43 km Material aus dem Ministeriumsstandort Berlin und ca. 68 km Material aus den Bezirksverwaltungen der Stasi überliefert.

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Der Zugang zu den Dokumenten der Stasi ermöglicht eine Auseinandersetzung mit Schicksalen und mit den Mechanismen einer Diktatur.

Video: Das Stasi-Unterlagen-Archiv

7.353.885

Ersuchen und Anträge sind seit Beginn der Arbeit des BStU Ende 1990 eingegangen, darunter 3.349.609 Anträge von Bürgern.

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