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Die Stasi und der KSZE-Prozess

Veranstaltung

Der Erste Sekretär des ZK der SED Erich Hoecker (links) und Bundeskanzler Helmut Schmidt auf der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) in Helsinki, 30. Juli 1975., Quelle:
                Bundesregierung / Reineke, Engelbert; B 145 Bild-00009689

Menschenrechte in der Diktatur

Dr. Douglas Selvage und Dr. Walter Süß stellen ihr neues Buch vor: "Staatssicherheit und KSZE-Prozess. MfS zwischen SED und KGB (1972–1989)". Zeitzeuge Wolfgang Templin berichtet von den Folgen des KSZE-Prozesses für die Bürgerrechtsbewegung.

Sammlung Mediathek

Die Delegation der DDR bei der Eröffnung der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE): Von rechts nach links: Erich Honecker, Hermann Axen, Oskar Fischer, Siegfried Bock und Heinz Oelzner., Quelle:
                Bundesarchiv, Bild 183-P0730-019, Foto: Horst Sturm

Stasi und KSZE-Prozess

1975 unterzeichnete die DDR die KSZE-Schussakte. Die darin garantierten Menschenrechte inspirierten die Bürger­rechts­bewegung – und wurden zum Problem für das MfS.

Das Bild zeigt zwei Personen in der Ausstellung Einblick ins Geheime. Sie stehen vor einem großen Aktenblatt, Quelle:
                BStU / Mulders

Über Stasi aufklären

Wir informieren über Strukturen und Arbeitsweise der Stasi.

Das Bild zeigt eine Person, die eine geöffnete Akte in den Händen hält und darin liest., Quelle:
                BStU / Mulders

Geheime Akten öffnen

Wir ermöglichen die Einsicht in die Stasi-Unterlagen.

Magazinraum im Stasi-Unterlagen-Archiv, Quelle:
                BStU

Unterlagen bewahren

Wir erhalten ein Vermächtnis der Friedlichen Revolution.

Zugang zu den Stasi-Unterlagen

Notizen

Rekonstruktion von Stasi-Unterlagen

Seit Februar ist das in Berlin neu konstituierte Team zur manuellen Rekonstruktion mit neun Archivarinnen und Archivaren dabei zu puzzeln. Erste Besucherin war Patricia Lips (CDU), Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.

Der "Kupferkessel"

In einem mit Kupferplatten verkleideten Raum plante die Stasi ein von der Außenwelt abgeschirmtes Rechenzentrum. Das Kupfer wurde im Jahr 2000 entfernt, um auch den Raum zur archivgerechten Lagerung von Unterlagen nutzen zu können. Nun übernimmt das Stasi-Unterlagen-Archiv einen kleinen Teil des Kupfers von der "Forschungsgruppe Kupferkessel", um es zu bewahren.

Aktuelle Veranstaltungen

Termin
Bürgerberatung | Führung

Unterwegs im Archiv

Erfurt

Termin
Buchvorstellung

Entfällt: Ein Verräter wie er

Berlin

Termin
Führung

The Stasi Records Archive at the historic site

Berlin - Uhr

Feb

März

Neue Publikationen

Publikation

Auschwitz und Staatssicherheit

Strafverfolgung, Propaganda und Geheimhaltung in der DDR

Die Studie untersucht den Umgang der DDR mit "ihren" Auschwitz-Fällen – insbesondere ihre widersprüchliche Strafverfolgungspraxis.

Publikation

Strom für die Republik

Die Stasi und das Kernkraftwerk Greifswald

Die Stasi hatte mit dem nie ganz fertiggestellten Kernkraftwerk Greifswald zugleich einen Nuklearbetrieb und eine Großbaustelle zu überwachen. Das Buch zeigt, dass sie damit auf wirtschaftlichem und politischem Gebiet weitgehend erfolglos blieb.

Publikation

Honeckers Zuchthaus

Brandenburg-Görden und der politische Strafvollzug der DDR 1949-1989

Am Beispiel der Haftanstalt Brandenburg-Görden beleuchtet "Honeckers Zuchthaus" mithilfe zahlreicher, neu ausgewerteter Akten sämtliche Aspekte des Strafvollzugs: die Gefangenen, die Haftbedingungen, das Gefängnispersonal und die Staatssicherheit.

111

Kilometer Stasi-Akten lagern in den Archiven des BStU. Davon sind ca. 43 km Material aus dem Ministeriumsstandort Berlin und ca. 68 km Material aus den Bezirksverwaltungen der Stasi überliefert.

mehr

Video: Das Stasi-Unterlagen-Archiv

Der Zugang zu den Dokumenten der Stasi ermöglicht eine Auseinandersetzung mit Schicksalen und mit den Mechanismen einer Diktatur.