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30 Jahre Friedliche Revolution

Story

Dieses Foto aus Beständen des MfS zeigt die Teilnehmer einer Diskussionsrunde in der Gethsemanekirche. Vor dem Altar sitzt links außen der Theologe Erhart Neubert. Rechts außen ist die Bürgerrechtlerin Marianne Birthler und der Molekularbiologe Jens Reich zu sehen.

Die Stasi im Jahr 1989

September: Die Staatssicherheit beobachtete den zunehmenden Einfluss der Bürgerrechtsgruppen, konnte diesen aber nicht mit offen repressiven Mitteln verhindern.

Publikation

Cover der Publikation 'Die DDR im Blick der Stasi 1989'

Die DDR im Blick der Stasi 1989

Die Stasi-Berichte des Jahrgangs 1989 lesen sich wie eine Chronik der Revolution: lokale Konflikte um Umweltfragen und Wahlfälschungen, Parteigründungen und Massenfluchten – schließlich Großdemonstrationen und die Besetzung der Stasi.

Dokumentenheft

Mit Schild und Schlagstöcken ausgerüstete Polizeieinsatzkräfte am 7. Oktober 1989 in der Otto-Grotewohl-Straße (heute Bahnhofstraße) in Karl-Marx-Stadt, Quelle:
                BStU, MfS, BV Karl-Marx-Stadt, Abt.XX 2734, Bl. 3, Bild 51

"Überall kocht und brodelt es..."

Das Dokumentenheft erzählt die Umbruchsituation in Sachsen im Herbst 1989 mit Dokumenten aus den BStU-Archiven in Dresden, Chemnitz und Leipzig.

Sammlung Mediathek

Foto von einer erhöhten Position eine Brücke über die Spree in Berlin. Darauf befinden sich mehrere hundert demonstrierende Menschen, die Transparente mit sich führen. Die Losungen darauf sind nicht zu entziffern. Im Hintergrund ist ein kleiner Teil des Palastes der Republik zu erkennen.

Friedliche Revolution

Die Zeugnisse in der Stasi-Mediathek zeigen die Friedliche Revolution aus Sicht der DDR-Geheimpolizei und gewähren Einblicke in das Innenleben des Stasi-Apparates

Video Mediathek

Festnahmen auf dem Alexanderplatz: Zwei in zivil gekleidete Stasi-Mitzarbeiter verhaften  einen Mann und führen diesen ab.

Festnahmen am Berliner Alexanderplatz

Seit Anfang 1988 bekämpfte die Staatssicherheit die Ost-Berliner Opposition unter dem Decknamen "Störenfried". Im September 1989 griff die Geheimpolizei durch.

Zugang zu den Stasi-Unterlagen

Das Bild zeigt zwei Personen in der Ausstellung Einblick ins Geheime. Sie stehen vor einem großen Aktenblatt, Quelle:
                BStU/Dresen

Über Stasi aufklären

Wir informieren über Strukturen und Arbeitsweise der Stasi.

Das Bild zeigt eine Person, die eine geöffnete Akte in den Händen hält und darin liest., Quelle:
                BStU / Mulders

Geheime Akten öffnen

Wir ermöglichen die Einsicht in die Stasi-Unterlagen.

Magazinraum im Stasi-Unterlagen-Archiv, Quelle:
                BStU

Unterlagen bewahren

Wir erhalten ein Vermächtnis der Friedlichen Revolution.

Notizen

Stasi-Akten lesen

Führungen, Vorträge und Beispielakten lockten viele Besucher in die ehemalige Stasi-Zentrale nach Lichtenberg. In der Langen Nacht der Museen erfuhren unter anderem Besucher der Taschenlampenführung viel über das Gelände und die historischen Gebäude.

Besuch aus Leipzig

Am 3. Juli war eine Delegation aus Leipzig unter Leitung des Oberbürgermeisters Burkhard Jung zu Gast in der "Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie". Sie wollte sich vor Ort ansehen, wie sich Zivilgesellschaft und Staat auf einem Gelände, auf dem Bund, Land, Bezirk und Private aktiv sind, ins Benehmen setzen, um die Idee "Campus für Demokratie" voranzubringen.

Aktuelle Veranstaltungen

Termin
Bürgerberatung

„Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?“

Apolda - Uhr

Termin
Bürgerberatung | Führung

Unterwegs im Archiv

Erfurt

Termin
Führung | Lesung

Stasi-Akte Spezial

Erfurt - Uhr

Sept

Okt

Der Zugang zu den Dokumenten der Stasi ermöglicht eine Auseinandersetzung mit Schicksalen und mit den Mechanismen einer Diktatur.

Neue Publikationen

Publikation

Die DDR im Blick der Stasi 1989

Die geheimen Berichte an die SED-Führung

Im Jahr 1989 gehen Tausende Menschen auf die Straße, neue politische Bewegungen entstehen, das Politbüro tritt zurück – ein grundlegender Wandel zeichnet sich ab. Diese Ausnahmezeit steht im Zentrum der geheimen Berichterstattung der Staatssicherheit an die Parteiführung.

Publikation

"Stellt die Bürger ruhig"

Staatssicherheit und Umweltzerstörung im Chemierevier Halle–Bitterfeld

Das Chemiedreieck Halle–Bitterfeld war in den 80er-Jahren ein "ökologisches Katastrophengebiet", die DDR einer der größten Umweltsünder in Europa: Die Staatssicherheit versuchte, die gravierenden Umweltprobleme zu vertuschen und die Umweltbewegung zu mundtot zu machen.

Publikation

Kleine Brüder des KGB

Die Kooperation von DDR-Auslandsaufklärung und bulgarischer Staatssicherheit

Als "Kleine Brüder" kooperierten und rivalisierten die bulgarische und ostdeutsche Auslandsspionage – und blieben doch immer eingebettet in das sowjetisch dominierte Gesamtsystem der Ostblockgeheimdienste.

111

Kilometer Stasi-Akten lagern in den Archiven des BStU. Davon sind ca. 43 km Material aus dem Ministeriumsstandort Berlin und ca. 68 km Material aus den Bezirksverwaltungen der Stasi überliefert.

mehr

Video: Das Stasi-Unterlagen-Archiv