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Kreisdienststelle Arnstadt

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Stand: Dezember 2020
Umfang: 19 lfm
Laufzeit: 1960 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

Die Kreisdienststelle (KD) hatte die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.

- Dienstliche Bestimmungen
- Planung und Berichtswesen
- Personalangelegenheiten
- Aus- und Weiterbildung
- Sicherung des Reiseverkehrs
- Sicherung von Betrieben (VEB Nachrichtenelektronik Arnstadt, Fernmeldeamt Arnstadt)
- Sicherung militärischer Objekte
- Bericht zur Reaktion der Bevölkerung im November 1989
- Einschätzung zur Lage in den volkseigenen Betrieben im November 1989
- Unterlagen zum Stollenkomplex Jonastal
- Unterlagen zum Truppenübungsplatz der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland Ohrdruf

Informationen über die Bearbeitung des Bestandes

Das Schriftgut lag ungeordnet in Bündelform vor, Findhilfsmittel waren nicht vorhanden. Im Jahr 1995 erfolgte die Grobsichtung der Unterlagen. Unter den Unterlagen waren auch spezielle Informationsträger wie z. B. Lochstreifen und eine geringe Anzahl von Karteien überliefert. Die sachbezogenen Unterlagen wurden vollständig in der Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE) erfasst. Die personenbezogenen Unterlagen sind mittels Kartei zugriffsfähig.

Findhilfsmittel (BStU-intern)

- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- personenbezogene MfS-Karteien
- Datenbank "Dokumentensammlung" (DOSA)

Besonderheiten

- zerrissene Unterlagen