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Kreisdienststelle Stendal

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Stand: Dezember 2019
Umfang: 223 lfm
Laufzeit: 1952 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

Die Kreisdienststellen (KD) hatten die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder KD eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.

- Tätigkeit der Inoffiziellen Mitarbeiter
- Überwachung von Personen
- Beobachtung von Zeugen Jehovas
- Berichte zur Situation in der Volkswirtschaft
- Informationen über das Kernkraftwerk Stendal
- Sicherung militärischer Schwerpunktobjekte (Flughäfen Borstel und Mahlwinkel)
- Havarie im Kernkraftwerk Tschernobyl
- Überwachung des Transitverkehrs
- Informationen über die politische Lage im Herbst 1989

Informationen über die Bearbeitung des Teilbestandes

Die registrierten Vorgänge wurden numerisch nach Jahrgängen geordnet und sind personenbezogen nutzbar. Die Zentrale Materialablage wurde anhand der dazugehörigen Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei rekonstruiert. Die Erschließung der Sachakten ist abgeschlossen.

Findmittel (BStU-intern)

- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- Signaturnachweisbuch (2003)
- personenbezogene MfS-Karteien

Besonderheiten

- zerrissene Unterlagen