Direkt zum Seiteninhalt springen
Publikation

Aktenlage

Die Bedeutung der Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes für die Zeitgeschichtsforschung

Roger Engelmann (Hg.), Klaus-Dietmar Henke

Analysen und Dokumente, Henke, Engelmann, Aktenlage

Reihe
Wissenschaftliche Reihe

Umfang
256 Seiten

Auflage
2. Auflage, Berlin 1996

Verlag
Ch. Links Verlag

Preis
12,90 €

ISBN
3-86153-098-8

Sprache
Deutsch

Band 1

Inhalt

Der Band liefert eine erste Bestandsaufnahme der zeithistorischen Forschung mit MfS-Akten und einen Einblick in die Dimension der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Staatssicherheitsdienst. Hauptthemenfelder des Bandes, der auf eine Tagung der Abteilung Bildung und Forschung beim Bundesbeauftragten im März 1994 zurückgeht, sind der "Wahrheitsgehalt" der Akten, die Rolle der Staatssicherheit im DDR-Herrschaftssystem, Opposition und Verfolgung, Wert und Bedeutung der Unterlagen für die Forschung sowie Fragen des Zuganges zu den Akten und ihre Verwendung in der Öffentlichkeit.

Zu den Autoren gehören Historiker, Soziologen, Theologen und Politikwissenschaftler wie Fritz Arendt, Gerhard Besier, Rainer Eckert, Bernd Eisenfeld, Roger Engelmann, Franz-Otto Gilles, Klaus-Dietmar Henke, Hans-Hermann Hertle, Wolf Krötke, Klaus Michael, Helmut Müller-Enbergs, Bernd Schäfer, Hermann Schreyer, Ulrich Schröter, Peter Steinbach, Siegfried Suckut, Walter Süß, Jan Wielgohs und Stefan Wolle.

Zum Autor/Herausgeber

Roger Engelmann (Hg.)

Klaus-Dietmar Henke

Verwandte Inhalte

Publikation

Staatssicherheit und KSZE-Prozess

MfS zwischen SED und KGB (1972–1989)

Welche Rolle spielte das MfS im KSZE-Prozess nach der Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki? Und wie agierte es bei dem Versuch, die Folgen des politischen Prozesses im Bereich der Menschenrechte und der menschlichen Kontakte in der DDR und Osteuropa einzudämmen?

Publikation

Wörterbuch der Staatssicherheit

Definitionen zur "politisch-operativen Arbeit"

Das "Wörterbuch der politisch-operativen Arbeit" des Ministeriums für Staatssicherheit gibt in komprimierter Form das Selbstverständnis des DDR-Geheimdienstes wieder.

Publikation

Staatspartei und Staatssicherheit

Zum Verhältnis von SED und MfS

Wie die Partei mit ihrem "Schild und Schwert" tatsächlich operierte, wie der Führungsanspruch praktisch umgesetzt wurde, wird in der vorliegenden Publikation dargelegt.

Publikation

Sicherungsbereich Literatur

Schriftsteller und Staatssicherheit in der Deutschen Demokratischen Republik

Gesamtdarstellung über die Kontrolle und Beeinflussung der DDR-Literatur durch das Ministerium für Staatssicherheit. Die literarischen Primärtexte werden darin um die konspirativen Kontexte erweitert.

Publikation

Mythos Schwedt

DDR-Militärstrafvollzug und NVA-Disziplinareinheit aus dem Blick der Staatssicherheit

Schwedt war ab 1968 der Standort des DDR-Militärstrafvollzugs und für nahezu jeden männlichen wehrpflichtigen DDR-Bürger ein negativ besetzter Begriff.

Publikation

Staatssicherheit am Ende

Warum es den Mächtigen nicht gelang, 1989 eine Revolution zu verhindern

Als sich 1989 in der DDR eine revolutionäre Krise anbahnte, versuchte die Staatssicherheit, die Lage unter Kontrolle zu halten. Wie haben ihre Offiziere die Situation wahrgenommen und die Gegenseite, die aufbegehrenden Bürger, eingeschätzt?