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Publikation

Rheinland-Pfalz und die Stasi

Spionage, Überwachung, Verschleierung

BStU (Hg.)

Reihe
Dokumentenhefte

Umfang
77 Seiten

Auflage
Berlin 2017

Verlag
BStU

Preis
kostenlos

Typ
Komplett

Sprache
Deutsch

Inhalt

Ein Pfälzer Bundesligaverein gerät unter Beobachtung des DDR-Geheimdienstes? Was wusste die Stasi über den Atombunker der Bundesregierung im Ahrtal? Ein Mainzer, der für die Stasi Militäreinrichtungen der US-Amerikaner bespitzelt?

Zu den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit, die 2017 in Mainz stattfinden, zeigt ein neues Dokumentenheft, wie Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit in Rheinland-Pfalz spionierte, überwachte und verschleierte.

Fünf exemplarisch ausgewählte Fallgeschichten dokumentieren, wie die Stasi im "Operationsgebiet" vorging. So stand beispielsweise der 1. FC Kaiserslautern unter Beobachtung, denn hier kickte der Ost-Berliner Fußballer Lutz Eigendorf nach seiner Flucht aus der DDR. Im Besonderen interessierte sich die Stasi für die vielen militärischen Einrichtungen der US-Armee sowie für das höchst geheim gehaltene Projekt zum Bau eines Regierungsbunkers der Bundesregierung. Im Falle einer Schießerei am US-Militärflugplatz Ramstein betätigte sich sie Stasi als Fluchthelfer für ein Mitglied der Black Panther-Bewegung. Und als der populäre Mainzer Oberbürgermeister "Jockel" Fuchs nach Erfurt reiste, um die Möglichkeiten einer Städtepartnerschaft auszuloten, überwachte die Stasi jeden seiner Schritte.

Die Broschüre gibt den Inhalt der Ausstellungstafeln beim Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Mainz sowie der zusätzlichen regionalen Tafeln im Rahmen der Ausstellung des Stasi-Unterlagen-Archivs im Mainzer Dommuseum wieder und ergänzt diese um weitere Dokumente.

Zum Autor/Herausgeber

BStU (Hg.)

Inhaltsverzeichnis

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