Direkt zum Seiteninhalt springen
Pressemitteilung

"Feind ist, wer anders denkt"

Wanderausstellung über die Staatssicherheit der DDR in Speyer

"Feind ist, wer anders denkt"

Wanderausstellung über die Staatssicherheit der DDR in Speyer

Die Wanderausstellung "Feind ist, wer anders denkt" erreicht in Speyer ihre 39. Station. Die Ausstellung dokumentiert Entstehung, Aufgaben und Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Sie erläutert, wie das MfS durch Überwachung, Bespitzelung und Unterdrückung die Macht der Staatspartei SED sicherte. Im Vordergrund steht dabei das Schicksal der Menschen, die ins Visier der Staatssicherheit gerieten – in Ost und West. Dabei zeigen zwei Regionaltafeln auch Fälle mit Bezug zum Raum Speyer.

Erweitert ist die Wanderausstellung derzeit um zwei Module zum 17. Juni 1953 in der DDR. Regionale Beispiele mit Fotos und originalen Tonsequenzen verdeutlichen die Bandbreite der ostdeutschen Protestaktionen gegen das SED-Regime. Sie zeigen auch, wie die Stasi auf die Aufstandsbewegung reagierte.

Eröffnung:

  • 23. Mai 2013, 14.00 Uhr
    Dr. Joachim P. Heinz, Oberstudiendirektor
    Monika Kabs, Bürgermeisterin
    Markus Müller, Sprecher des Schülerelternbeirats
    Dr. Dieter Schiffmann, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung, Mainz und Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die
    Stasi-Unterlagen

Ort:

  • Hans-Purrmann-Gymnasium, Theaterraum,
    Otto-Mayer-Str. 2, 67346 Speyer
    Öffnungszeiten: 23. Mai - 12. Juni 2013
    montags bis donnerstags von 13.00 bis 17.00 Uhr
    Am 30./31. Mai bleibt die Ausstellung geschlossen.

Begleitprogramm:

Ort:

  • Hans-Purrmann-Gymnasium, Theaterraum,
    Otto-Mayer-Str. 2, 67346 Speyer

Der Eintritt ist frei.


Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin BStU


Hintergrund:

Antragszahlen zum Raum Speyer
Zahlen zur Akteneinsicht bei der Stasi-Unterlagen-Behörde
(1991 bis 21. März 2013)

Anträge gesamt aus Speyer: 306
- darunter persönliche Akteneinsicht/Kopienherausgabe: 284

Anträge gesamt aus Rheinland-Pfalz: 23.851
- darunter persönliche Akteneinsicht/Kopienherausgabe: 16.803

Kontakt zur Pressestelle

Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin

Pressesprecherin

Dagmar Hovestädt

Telefon: 030 2324-7170