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Pressemitteilung

Mythos Schwedt: DDR-Militärstrafvollzug und NVA-Disziplinareinheit aus dem Blick der

Neue BStU-Publikation erschienen

Unter dem Leitthema "Demokratie und Bürgerrechte" steht der bundesweite Tag der Archive am Wochenende. Das Stasi-Unterlagen-Archiv beteiligt sich auch am Standort Berlin und trägt dem besonderen Wert der Überlieferung Rechnung. Denn die Verfassung der DDR garantierte zwar die Bürgerrechte, die Realität sah jedoch anders aus. Jahrzehntelang griff die Staatssicherheit im Auftrag der SED massiv in die Rechte ein oder setzte sie ganz außer Kraft.

Seit der Öffnung der Akten der DDR-Geheimpolizei hilft das Stasi-Unterlagen-Archiv bei der Aufklärung über das begangene Unrecht. In der "Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie" gibt es am Samstag Archiv- und Geländeführungen, Fachvorträge sowie einen Ausblick auf eine neue Ausstellung und weitere Angebote.

Datum:

  • 3. März 2018, 11.00-17.00 Uhr

Ort:

  • Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, "Haus 7" und "Haus 22", Ruschestraße 103, 10365 Berlin

Vorträge:

  • 11.00 Uhr, Das Gedächtnis der Staatssicherheit – Die Kartei- und Archivabteilung des MfS; Dr. Karsten Jedlitschka und Dr. Philipp Springer;
  • 13.30 Uhr, Einblick ins Geheime. Vorschau auf die neue Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv, Nadja Häckel;
  • 14.30 Uhr, Vernichtete Akten. Welche Stasi-Unterlagen gingen 1989/90 verloren? Dr. Christian Halbrock und Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk

Führungen (Treffpunkt vor "Haus 22"):

  • 11.00, 13.00, 14.00, 15.00 16.00 Uhr: Kartei und Magazin des Stasi-Unterlagen-Archivs
  • 11.00, 12.00 Uhr: Die Restaurierungswerkstatt des Stasi-Unterlagen-Archivs;
  • 14.00, 16.00 Uhr: Das Archiv der DDR-Opposition, Führung der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.
  • 11.10, 13.10, 15.10 Uhr: Das Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale

Der Eintritt ist frei.

In Kooperation mit der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. - Archiv der DDR-Opposition.

Elmar Kramer, Stv. Pressesprecher BStU

Kontakt zur Pressestelle

Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin

Pressesprecherin

Dagmar Hovestädt

Telefon: 030 2324-7170