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Pressemitteilung

Podiumsdiskussion: Knastware für den Klassenfeind

Häftlingsarbeit, Ost-West-Handel und Stasi

Podiumsdiskussion: Knastware für den Klassenfeind

Häftlingsarbeit, Ost-West-Handel und Stasi

Möbel, Fotoapparate, Damenstrumpfhosen, Fernseher, Schreibmaschinen ... Stärker als bislang bekannt bezogen westliche Unternehmen Produkte aus der DDR, die Gefangene fertigen mussten. Politische Gefangene arbeiteten dabei zusammen mit kriminellen Häftlingen unter erschwerten Bedingungen. Für harte Devisen konnte das SED-Regime so in den 80er Jahren "Knastwaren" im Wert von mindestens 200 Millionen Deutsche-Mark jährlich absetzen. Aufgabe der Stasi war es, das devisenträchtige Geschäft abzuschirmen.

Für die Diskussion werden zunächst die Ergebnisse der Studie mit Zeitzeugen diskutiert und dann Antworten auf die Frage nach den Konsequenzen dieser Erkenntnisse gesucht.

Termin:

  • Dienstag, 18. Februar 2014, 18.00 Uhr


Einführung

  • Dr. Tobias Wunschik, Autor der Studie

Panel I:

  • Edda Schönherz, ehem. politische Gefangene in Hoheneck
  • Matthias Nagel, ehem. politischer Gefangener in Halle
  • Frank Hiekel, ehem. stellv. Leiter Bautzen I
  • Tobias Wunschik, Historiker BStU

Panel II:

  • Hildigund Neubert, Staatssekretärin Thüringen
  • Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
  • Günter Saathoff, Stiftung EVZ
  • Prof. Dr. Richard Schröder, Theologe

Ort:

  • Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund, Mohrenstraße 64, 10117 Berlin


Der Eintritt ist frei.


Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin

Kontakt zur Pressestelle

Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin

Pressesprecherin

Dagmar Hovestädt

Telefon: 030 2324-7170