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Pressemitteilung

"Staat. Kirche. Opposition": Buchvorstellung und Diskussion mit Manfred Stolpe und Rainer Eppelmann

BStU-Edition "1981 im Blick der Stasi" in der Samariterkirche

Wie weit darf man sich in einer Diktatur mit dem Staat einlassen? Welche Rolle spielte Kirche im Sozialismus? Wo gab es im kirchlichen Raum Konflikte zwischen Oppositionellen und Offiziellen? Über diese und andere Fragen sprechen in der Samariterkirche der Gemeindepfarrer von 1981, Rainer Eppelmann, und der zu dieser Zeit amtierende Leiter des Sekretariats des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR, Manfred Stolpe.

An dem Ort, an dem damals sogenannte Blues-Messen gefeiert wurden, wird unter dem Titel "Staat. Kirche. Opposition" der neueste Band der Berichte der Zentralen Auswertungs-und Informationsgruppe (ZAIG) der Stasi an die DDR-Staatsführung vorgestellt. Im Jahr 1981 spielten sich aus Sicht der DDR-Staatssicherheit bedrohliche Entwicklungen ab: Das zeigt sich in den Berichten, in denen es etwa um die polnische Opposition und ihre Bedeutung für die DDR geht oder um Stimmungsbilder zum Treffen von Erich Honecker und Helmut Schmidt in Güstrow.

Termin:

  • 30. November 2015, 19.00 Uhr

Ort:

  • Samariterkirche, Samariterplatz, 10247 Berlin
    Begrüßung: Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen (BStU)
    Einführung: Prof. Dr. Daniela Münkel, BStU

Diskussion:

  • Rainer Eppelmann, eh. Gemeindepfarrer,
    Manfred Stolpe, eh. Leiter DDR-Kirchensekretariat
    Moderation: Hans-Jürgen Börner, eh. ARD- Korrespondent in der DDR

Rezensionsexemplare sind über die Pressestelle und über den Verlag Vandenhoeck & Ruprecht erhältlich.

Zur Publikation:
Die DDR im Blick der Stasi 1981. Die geheimen Berichte an die SED-Führung,
herausgegeben von Daniela Münkel (bearb. von Matthias Braun, Bernd Florath)
1. Auflage 2015
320 Seiten mit 8 Abbildungen, zahlreichen Tabellen und 1 CD, gebunden
Preis 29,99 Euro
ISBN 978-3-525-37505-1
Vandenhoeck & Ruprecht

Elmar Kramer, Stellv. Pressesprecher

Kontakt zur Pressestelle

Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin

Pressesprecherin

Dagmar Hovestädt

Telefon: 030 2324-7170