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Pressemitteilung

Wechsel im wissenschaftlichen Beratungsgremium der Stasi-Unterlagen-Behörde

Am Montag 21. Januar 2013 hat sich das wissenschaftliche Beratungsgremium beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) neu konstituiert. Neu vom Bundestag für fünf Jahre in das Gremium gewählt sind: Dr. Michael Hollmann, Präsident des Bundesarchivs, Stefan Liebich, MdB, Die Linke und Prof. Dr. Klaus Schroeder, Freie Universität Berlin, Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat. Ausgeschieden sind: Prof. Dr. Thomas Lindenberger (ZZF Potsdam), Dr. Angelika Menne-Haritz (Bundesarchiv, Berlin) und Dr. Wilfriede Otto (Historikerin, Berlin).

Zusätzlich gehören weiterhin dem Gremium an: Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke em. (TU Dresden), Dr. Hubertus Knabe (Gedenkstätte Hohenschönhausen), Dr. Ulrich Mählert (Stiftung Aufarbeitung), Prof. Dr. Dr. h.c. Horst Möller em. (Institut für Zeitgeschichte München), Prof. Dr. Alexander Vatlin (Lomonossow Universität Moskau) und Prof. Dr. Hans-Joachim Veen (Stiftung Ettersberg, Weimar).

Das wissenschaftliche Beratungsgremium wurde mit der Siebten Novellierung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes (StUG) vom Dezember 2006 eingeführt. Die neun vom Bundestag bestellten Mitglieder sollen in besonderer Weise auf den Gebieten der DDR-Geschichte, der vergleichenden Diktaturforschung, der Geheimdienstforschung sowie der deutsch-deutschen und der internationalen Zeitgeschichte ausgewiesen sein. Ihre Aufgabe ist es, die Forschung beim BStU wissenschaftlich zu begleiten.

Wiedergewählt auf der konstituierenden Sitzung wurden als Vorsitzender Prof. Dr. Hans-Joachim Veen und als stellvertretender Vorsitzender Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke.

Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin

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Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin

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Dagmar Hovestädt

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