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Notizen

Tag der Pressefreiheit auf dem Campus für Demokratie

Über den Wert von Meinungs- und Pressefreiheit haben mehr als 100 Schülerinnen und Schüler mit Medienmachern, Bloggern und einer Exil-Journalistin in Berlin diskutiert. Die Erstplatzierten im Wettbewerb "Wir reden mit!" aus Darmstadt, Freyung und Neuss sowie Jugendliche aus Berlin waren zum Aktionstag in der "Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie" .

Übergabe 14. Tätigkeits­bericht und Konzept Zukunft der Akten

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, hat heute dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, Wolfgang Schäuble, den 14. Tätigkeitsbericht des Stasi-Unterlagen-Archivs übergeben und mit dem Präsidenten des Bundesarchivs das gemeinsame Konzept zur Zukunft der Akten vorgestellt.

Rekonstruktion von Stasi-Unterlagen

Seit Februar ist das in Berlin neu konstituierte Team zur manuellen Rekonstruktion mit neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei zu puzzeln. Erste Besucherin war Patricia Lips (CDU), Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.

Der "Kupferkessel"

In einem mit Kupferplatten verkleideten Raum plante die Stasi ein von der Außenwelt abgeschirmtes Rechenzentrum. Das Kupfer wurde im Jahr 2000 entfernt, um auch den Raum zur archivgerechten Lagerung von Unterlagen nutzen zu können. Nun übernimmt das Stasi-Unterlagen-Archiv einen kleinen Teil des Kupfers von der "Forschungsgruppe Kupferkessel", um es zu bewahren.

MfS-Hausausweis für KGB-Offiziere

Wer als Verbindungsoffizier des russischen Geheimdienstes KGB seinen Dienst in der DDR versah, wurde mit einem Hausausweis der zuständigen MfS-Dienststelle ausgestattet. Dies trifft auch auf den MfS-Hausausweis von Wladimir Putin zu, der in Dresden von 1985-1990 seinen Dienst als ein dem KGB-Verbindungsoffizier untergeordneter Offizier verrichtete.

Demokratie statt Diktatur

70 Jahre nach der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 zeigt die Webseite www.demokratie-statt-diktatur.de, wie die Staatssicherheit im Auftrag der Staatspartei SED Menschenrechte verletzte. Anhand von zehn Menschenrechten und Stasi-Unterlagen wird deutlich, was das für die betroffenen Menschen bedeutet hat.

Erste Sitzung des Beirats des BStU in neuer Zusammensetzung

Am 20. November ist der Beirat des BStU zu seiner regelmäßigen Sitzung zusammengetreten. Für einige Mitglieder war es die erste Sitzung nach ihrer Berufung. Der Beirat tauschte sich in seiner Sitzung in der ehemaligen Stasi-Zentrale über aktuelle Fragen der Behörde des Bundesbeauftragten aus.

10. Band der ZAIG-Reihe erschienen

Ab 1953 verfasste die Zentrale Auswertungs- und Informationsgruppe (ZAIG) der Staatssicherheit Berichte an die Partei- und Staatsführung der SED. In der Quellenedition "Die DDR im Blick der Stasi" werden die Berichte der ZAIG vollständig und ungekürzt veröffentlicht.

Andrea Nahles zu Gast in der ehemaligen Stasi-Zentrale

Treffen an einem historischen Ort: Andrea Nahles, Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und SPD-Chefin, hat die Robert-Havemann-Gesellschaft und das Stasi-Unterlagen-Archiv besucht. Dabei tauschten sich die Gesprächteilnehmerinnen und -teilnehmer über Fragen der Aufarbeitung aus.

"Erinnern für die Zukunft"

„Erinnern für die Zukunft? Was geht uns DDR-Geschichte heute noch an?“: Unter diesem Titel diskutierten der Bundesbeauftragte Roland Jahn und die Bundestagsabgeordneten Silke Launert und Thomas Hacker zur Eröffnung der BStU-Wanderausstellung „Feind ist, wer anders denkt“ in Bayreuth. Noch bis zum 28. November ist die Ausstellung im Neuen Rathaus in Bayreuth zu sehen.