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Das Bild zeigt die Chefs der Verbänder der UOKG vor einer Wand posierend. An der Wand hängt ein großformatiges Bild, das einen Blick in einen Magazinraum des Stasi-Unterlagen-Archivs zeigt.
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Austausch beim UOKG-Verbändetreffen

Was sind die "verborgenen Orte der Repression" und welche Bedeutung haben sie für die Aufarbeitung und die Erinnerung an die SED-Diktatur? Dieses Thema stand im Zentrum des halbjährlichen Verbände-Treffens der UOKG (Union der Opferverbände der kommunistischen Gewaltherrschaft) am 15. und 16. Juni in der "Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie" in Berlin-Lichtenberg. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn war zum Austausch mit den Gruppen gekommen.

„Auch im 30. Jahr der Friedlichen Revolution gibt es viele Themenfelder der SED-Diktatur, die noch nicht wirklich aufgeklärt sind. Und das ist nicht nur eine Leerstelle der Forschung, sondern vor allem eine Herausforderung für die Gesellschaft, den Menschen zu Aufklärung zu verhelfen, die unter der SED-Diktatur gelitten haben.“

Roland Jahn
Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen

Das Tagungsthema wurde dann durch Vorträge über Orte der verborgenen Repression aufgefächert. Dazu gehörten Einblicke in das Forschungsverbundvorhaben "Landschaften der Verfolgung", die Untersuchung zum "GPU-Keller", einem Haftort der sowjetischen Geheimpolizei in Berlin sowie den konspirativen Wohnungen der Stasi in Berlin. Zum Abschluss der Tagung führte Roland Jahn die Vertreterinnen und Vertreter der Verbände durch die Ausstellung "Einblick ins Geheime" und das Stasi-Unterlagen-Archiv.