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Nahaufnahme der stark beschädigten Giebelseite des Fertigfuttersilos und der zerstörten Werkstatt
Bürgerberatung und Vortrag

Beobachten - Verfolgen - Zersetzen

Das Wirken der Stasi in Eberswalde

Zeit

18. Februar 2020, 14:00 - 19:00 Uhr

Ort

Museum Eberswalde
Steinstraße 3
16225 Eberswalde

Veranstalter

Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder)
Fürstenwalder Poststraße 87
15234 Frankfurt (Oder)
Telefon: (0335) 6068-0
E-Mail: astfrankfurt@bstu.bund.de

Mitveranstalter

Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD)
Hegelallee 3
14467 Potsdam
Telefon: (0331) 237292-0
E-Mail: aufarbeitung@lakd.brandenburg.de

Der Eintritt ist frei.

14:00 – 17:00 | Bürgerberatung
Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?

Das Frankfurter Stasi-Unterlagen-Archiv und die Aufarbeitungsbeauftragte des Landes Brandenburg (LAkD) beantworten u. a. Fragen zu den Themen:

• Antragstellung (einschl. Decknamen-Entschlüsselung und Wiederholungsanträge)
• Erläuterung zur Anonymisierung (Schwärzung)
• Antragstellung als nahe Angehörige von Verstorbenen
• Entschlüsselung der Decknamen von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)
• Anträge für Forschung und Medien

• Rehabilitierung von SED-Unrecht nach dem Strafrechtlichen, Verwaltungsrechtlichen und Beruflichen                    Rehabilitierungsgesetz und sich daraus ergebende Leistungsansprüche
• verfolgungsbedingte Gesundheitsschäden
• psychosoziale Beratungs- und Hilfsangebote

Bitte bringen Sie für die Antragstellung ein gültiges Personaldokument zur Identitätsbestätigung mit.

17:00 – 19:00 | Vortrag

Am 11.04.1989 ereignete sich eine schwere Explosion im Kraftfuttermischwerk Eberswalde. Dabei wurde das
13-geschossige Fertigfuttersilo stark beschädigt. Das Volkspolizei-Kreisamt Eberswalde dokumentierte die Havarie und übersandte die Untersuchungsergebnisse an den Leiter der Frankfurter Bezirksverwaltung Generalmajor Engelhardt.

Anhand von Akten aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) erläutert Rüdiger Sielaff (BStU) die Rolle der DDR-Geheimpolizei bei solchen ungewöhnlichen Ereignissen. Die Akten zeigen aber auch das alltägliche Wirken der Stasi in der Region: Sie überwachte Menschen, die Antrag auf Ausreise gestellt hatten, ebenso kirchlichen Einrichtungen. Auch das Kreiskrankenhaus und der Volkseigene Betrieb Kranbau standen neben dem Kraftfuttermischwerk im Fokus der Beobachtung.

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