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Gebäude in der Suhler Innenstadt, welches durch das MfS als Gästehaus verwendet wurde.
Informationstag

Das Suhler Stasi-Unterlagen-Archiv stellt sich vor

Zeit

09. März 2019, 11:00 - 17:00 Uhr

Ort

BStU-Außenstelle Suhl
Weidbergstraße 34
98527 Suhl
Telefon: (03681) 456-0
E-Mail: astsuhl@bstu.bund.de

Veranstalter

BStU-Außenstelle Suhl
Weidbergstraße 34
98527 Suhl
Telefon: (03681) 456-0
E-Mail: astsuhl@bstu.bund.de

Der Eintritt ist frei.

Im Stasi-Unterlagen-Archiv auf dem Suhler Friedberg werden rund 3,8 Regal-Kilometer Unterlagen sowie mehr als 1,3 Millionen Karteikarten verwahrt. Die Überlieferungen der Stasi-Bezirksverwaltung Suhl und ihrer acht Kreisdienststellen dokumentieren auf eindrucksvolle Weise staatliche Willkür, Überwachung und Verrat, aber auch Bürgermut und Zivilcourage. Vorträge, Führungen sowie Ausstellungen ermöglichen einen Einblick in die inneren Strukturen der DDR-Geheimpolizei.

12:00 Uhr | 14:00 Uhr |  16:00 Uhr | Archivführungen
Bei Rundgängen durch die Karteiräume erläutern wir Struktur und Arbeitsweise der Stasi sowie die Geschehnisse, die zu ihrer Auflösung führten. Zudem geben wir einen Überblick zum Umgang mit den Stasi-Unterlagen heute.

11:00 Uhr | Vortrag mit Referent Sascha Münzel (BStU)
„Die Dienststellen der Stasi-Bezirksverwaltung Suhl“

Ferien- und Naherholungsobjekte, Lagerhallen und Mehrzweckgebäude – die Stasi im ehemaligen Bezirk Suhl besaß weit mehr Objekte, als gemeinhin angenommen wird. Sie verwahrte ihre Inhaftierten in einer von ihr betriebenen Untersuchungshaftanstalt, war alleiniger Nutzer eines Schießstandes und quartierte ihre Gäste in eigenen Gästehäusern ein. Erfahren Sie, wie viele dieser Objekte es in der Region gab, wie sie baugeschichtlich einzuordnen sind und wie sie von der Stasi bis 1989 genutzt wurden.

13:00 Uhr | Vortrag mit Referent Arno Polzin (BStU)

„Mythos Schwedt. DDR-Militärstrafvollzug und NVA-Disziplinareinheit aus dem Blick der Staatssicherheit.“

Schwedt war ab 1968 der Standort des DDR-Militärstrafvollzugs. Die dort praktizierte Kombination von Freiheitsentzug mit Schichtarbeit, militärischer Ausbildung und politischer Schulung bedeutete gegenüber anderen Gefängnissen eine verschärfte Situation. Es gab ein hartes Tagesregime, Schikanen und Übergriffe. Nach Auswertung von über 900 Vorgängen aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv ist nun über das Innenleben des Schwedter Militärstrafvollzugs und die geheimpolizeiliche Einflussnahme bekannt.

Ganztägige Angebote 11:00 Uhr - 17:00 Uhr

• Bürgerberatung und Antragstellung (Bitte bringen Sie ein gültiges Personaldokument mit)
• Ausstellungen u.a. "Voll der Osten"
• Quellen für den Schulunterricht (Für Lernende und Lehrende halten wir vielfältige Materialien bereit)
• Publikationsverkauf, Informationsbroschüren und kostenlose Dokumentenhefte

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