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Das Bild zeigt einen Raum mit Metallregalen, die komplett mit Asservaten belegt sind.
Podiumsdiskussion

Der Weg in die Freiheit

Die Botschaftsflüchtlinge in Warschau, Prag und Ost-Berlin

Zeit

04. September 2019, 18:00 - 19:30 Uhr

Ort

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestraße 103
"Haus 7", Raum 427
10365 Berlin
Telefon: (030) 2324 - 8918
E-Mail: veranstaltungen@bstu.bund.de

Veranstalter

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen
Karl-Liebknecht-Straße 31/33
10178 Berlin
Telefon: (030) 2324 - 8918
E-Mail: veranstaltungen@bstu.bund.de

Mitveranstalter

Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
Ruschestraße 103
10365 Berlin
Telefon: (030) 44710810
E-Mail: info@havemann-gesellschaft.de

Der Eintritt ist frei.

Im Sommer 1989 erreichte die Ausreisebewegung einen neuen Höhepunkt. Menschen aus der DDR riskierten bei der Flucht ihr Leben.

Um ihre Ausreise zu erzwingen, besetzten Tausende die bundesdeutsche Botschaft in Prag. Auch in Budapest und Warschau drangen Menschen in die Botschaften ein, ebenso wie in die Ständige Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin.

Was waren Auslöser dafür, dass sich so viele Menschen Zugang zu den Botschaften verschafften? Wie versuchte die Stasi, die Ausreisewelle unter Kontrolle zu bekommen? Was bedeutete die Fluchtwelle für den weiteren Verlauf der Friedlichen Revolution?

Podium:

Dr. Jürgen Sudhoff (Staatssekretär des Auswärtigen Amtes a. D.) berichtet von den Verhandlungen, die zur
Grenzöffnung und der Ausreise der Botschaftsflüchtlinge führten.

Peter-Christian Bürger (Zeitzeuge) schildert die Motive, die ihn zur Flucht über die bundesdeutsche Botschaft in Prag getrieben haben.

Martin Stief (Historiker, BStU) analysiert Hintergründe, Ausmaß und Auswirkungen der Fluchtbewegung.

Ralf Kukula (Filmemacher) spricht am Beispiel seines aktuellen Films „FRITZI - Eine Wendewundergeschichte“ (ab 9.10. im Kino) über die Herausforderung, das Thema nachfolgenden Generationen zu vermitteln.

Moderation: Jacqueline Boysen (Journalistin)

Im Anschluss:

Der Zeitzeuge Uwe Dähn führt durch die Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall“.

Eine Sonderführung im Stasi-Unterlagen-Archiv präsentiert Fallakten der Zentralen Koordinierungsgruppe der Stasi. Sie war dafür zuständig, Fluchten aus der DDR zu unterbinden.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Macht, Menschenrechte, Mauerfall".

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