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Kamera mit einem Nadelöhrobjektiv mit dem man durch präparierte Wände kompromittierende Aufnahmen durch ein 1 mm Loch in der Tapete machen konnte.
Museumsnacht

Geschichten aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv

Die SED-Zeitung und die Stasi

Zeit

30. August 2019, 18:00 - 23:59 Uhr

Ort

BStU-Außenstelle Gera
Hermann-Drechsler-Straße 1, Haus 3
07548 Gera
Telefon: (0365) 5518-0
E-Mail: astgera@bstu.bund.de

Veranstalter

Stadt Gera
Kornmarkt 12
07545 Gera
Telefon: 0365 8380
E-Mail: kultur@gera.de

Der Eintritt ist frei.

Programm:

19:00 Uhr  |  Zeitzeugengespräch

Die geheimen "Volkswächter"

Die SED-Zeitung und die Stasi

Im Gespräch mit Hans-Jürgen Barteld (Journalist und ehemals Redakteur bei der "Volkswacht") und Jens Meyer (Fotojournalist und ehemals Volontär bei der "Volkswacht") spricht Reinhard Keßler (Leiter des Stasi-Unterlagen-Archivs Gera) über das, was im Alltag in der Redaktion verborgen blieb: Ein dichtes Netz von geheimen Stasi-Informanten überzog Redaktion, Verlag und Druckerei der Zeitung und ermöglichte ein umfassendes Kontrollsystem.

21:00 Uhr  |  Vortrag

Die überwachte Gesellschaft

Spionagetechnik der Stasi

Ein Knacken in der Telefonleitung, das Mikrofon in der Wand zum Abhören von Gesprächen, heimliches Fotografieren: Das Eindringen in die Privatsphäre der Menschen und die menschenrechtswidrige Beschaffung privater Informationen waren fester Bestandteil des Überwachungsapparates der DDR-Geheimpolizei. Dokumente aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv zeigen, welche technischen Möglichkeiten die Stasi nutzte, um an Informationen zu gelangen. So versteckte sie unter anderem Mikrofone in Alltagsgegenständen. Detlev Vreisleben (Ingenieur für Nachrichtentechnik) erklärt anhand originaler Technik die verschiedenen Methoden der Überwachung des Staatssicherheitsdienstes der DDR.

18:00 - 23:30 Uhr  |  Führungen durch das Stasi-Unterlagen-Archiv Gera

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erklären auf dem Rundgang, wie und warum die Stasi die Akten anlegte und wie das Archiv heute mit ihnen arbeitet.

18:00 - 24:00 Uhr  |  Durchgehende Angebote

Sonderausstellung

Im Auftrag von "Volkswacht" und Stasi

Ein inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Staatssicherheit lieferte der SED-Parteizeitung als Pressefotograf Bilder, die das Leben in der DDR geschönt darstellen. Die herrschenden Missstände sind nicht abgebildet. Welches verzerrte Bild des Alltags sowohl Stasi als auch SED der Öffentlichkeit in der "Volkswacht" vermittelten, zeigt die Ausstellung.

Sonderausstellung

Der Weg zur deutschen Einheit

Die Geschichte der Wiedervereinigung von der "Friedlichen Revolution" im Herbst 1989 bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 in Ost und West zeichnet die Plakatausstellung anschaulich nach.

Dauerausstellung

Stasi - Schattenarmee einer Diktatur

Die Ausstellung informiert über das Wirken der Stasi im Bezirk Gera. Unter anderem sind Exponate der Überwachungstechnik und Einbruchswerkzeuge zu sehen.

Filmvorführungen

"Auf den Spuren einer Diktatur"

Ausgewählte Beiträge der ARD-Sendung "Kontraste" dokumentieren die Auseinandersetzung mit der DDR-Diktatur und der deutsch-deutschen Geschichte.

Lesecafé

Besucherinnen und Besucher können in ausgewählten Musterakten lesen und so einen Eindruck über die Arbeit der Stasi in der Region gewinnen. Was berichteten inoffizielle Mitarbeiter? Was plante die Stasi, um gegen "feindliche Aktivitäten" vorzugehen? Was geschah mit Personen, die als "negativ-feindlich" eingestuft waren?

StasiHörbar

An der Hörstation können Sie sich Tondokumente aus der Zeit der "Friedlichen Revolution" 1989 anhören, darunter mitgeschnittene Telefonate von Stasi-Mitarbeitern, Demonstranten und Polizei.

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