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Pressefoto Honeckers unheimlicher Plan
Filmpremiere und Gespräch

Honeckers unheimlicher Plan

Die geheimen Isolierungslager in der DDR

Zeit

27. September 2018, 19:00 Uhr

Ort

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestraße 103
10365 Berlin
Telefon: (030) 2324 - 8918
E-Mail: veranstaltungen@bstu.bund.de

Veranstalter

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen
Karl-Liebknecht-Straße 31/33
10178 Berlin
Telefon: (030) 2324 - 8918
E-Mail: veranstaltungen@bstu.bund.de

Mitveranstalter

Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
Ruschestraße 103
10365 Berlin
Telefon: (030) 44710810
E-Mail: info@havemann-gesellschaft.de

HerrmannFilm
Albertinenstr. 24
13086 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Es ist ein unheimlicher Plan für den „Tag X“. Mit einem speziellen Codewort an alle 211 Kreisdienststellen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) wird eine ungeheuerliche Maschinerie in Gang gesetzt: DDR-weit sollen innerhalb von 24 Stunden über 2.900 Personen festgenommen und über 10.000 in Isolierungslager verschleppt werden. Weitere 72.000 Bürgerinnen und Bürger sollen unter verstärkte Überwachung gestellt werden. So sieht es die streng geheime „Direktive 1/67“ von Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit, vor.

Anhand von Stasi-Unterlagen und Zeitzeugenberichten rekonstruiert der Dokumentarfilm dieses gewaltige Planspiel von unfassbarem Ausmaß und erschreckender Präzision. Die anschließende Diskussion behandelt unter anderem die Frage, warum dieser Plan in den heißen Tagen des Herbstes 1989 nicht zum Einsatz kam.

Podium:

Katharina Herrmann (Filmemacherin), Peter Miethe (ehemaliger Konteradmiral der Volksmarine und hochrangiger Mitarbeiter in der Abteilung für Sicherheitsfragen im ZK der SED), Jens Gieseke (Historiker) Moderation: Franziska Hessberger (rbb)

Der Film von Katharina und Konrad Herrmann wurde für den RBB mit Unterstützung durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur prduziert und wird am 01. Oktober 2018 um 23:30 Uhr im Programm der ARD erstausgestrahlt.

Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei zugänglich. Die Plätze sind begrenzt. Mit der Teilnahme wird den Veranstaltern die Erlaubnis erteilt, während der Veranstaltung Foto-, Film- und Tonaufnahmen zu machen und diese für die Öffentlichkeitsarbeit zu verwenden.

Eine Veranstaltung des BStU, der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. und HerrmannFilm.
Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.