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Das Bild zeigt das Logo zum tag der Pressefreiheit: EIne Fahne, gebildet aus dem Text des Artikels 5 des Grundgesetzes. Darüber hinais befindet sich auf dem Bild der Schriftzug 'Schülerveranstaltung zum Tag der Pressefreiheit'
Aktionstag

Pressefreiheit ist auch deine Freiheit

Schülerveranstaltung zum Tag der Pressefreiheit

Zeit

28. April 2020, 09:30 - 14:00 Uhr

Ort

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestraße 103
"Haus 22"
10365 Berlin

Veranstalter

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen
Karl-Liebknecht-Straße 31/33
10178 Berlin
Telefon: (030) 2324 8918
E-Mail: veranstaltungen@bstu.bund.de

Mitveranstalter

Reporter ohne Grenzen e. V.
Postfach 304108
10756 Berlin
Telefon: (030) 609895330
E-Mail: kontakt@reporter-ohne-grenzen.de

Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e. V. (VDZ)
Markgrafenstr. 15
10969 Berlin
Telefon: (030) 72 62 98 - 0
E-Mail: info@vdz.de

Stiftung Lesen
Römerwall 40
55131 Mainz
Telefon: (06131) 28890-0
E-Mail: mail@stiftunglesen.de

Der Eintritt ist frei.

Aktuelle Information

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie findet die geplante Schülerveranstaltung „Pressefreiheit ist auch deine Freiheit“ am 28. April 2020 nicht auf dem Campus für Demokratie statt.   Die Preisvergabe zum Schülerwettbewerb „#unserePressefreiheit“ wird trotzdem erfolgen, um das Engagement der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zu würdigen.   Aktuell prüfen wir die Möglichkeit einer digitalen Umsetzung der Veranstaltung und informieren hierzu sobald als möglich.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns in Kontakt bleiben.

Programm

Am 28. April – kurz vor dem Welttag der Pressefreiheit – laden wir gemeinsam mit dem VDZ, der Stiftung Lesen und Reporter ohne Grenzen Schüler und Schülerinnen zu spannenden Workshops und Diskussionsrunden rund um das Thema Meinungs- und Pressefreiheit ein.

Der Tag startet mit einem vielfältigen Workshop-Programm: u. a. ein Einblick in das Stasi-Unterlagen-Archiv, ein Werkstattgespräch mit Reporter ohne Grenzen sowie ein Journalismus-Workshop zum Thema Demokratie und Pressefreiheit.

Im Anschluss diskutieren prominente Medienvertreter aus dem In- und Ausland mit den Jugendlichen über Presse- und Meinungsfreiheit. Mit dabei: Georg Mascolo, Leiter der Recherchekooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung, Roland Jahn, Marion Horn, Sharmila Hashimi und Tobias Wolf. Moderiert wird die Runde von radio Fritz-Moderator Chris Guse.

Im Rahmen der Veranstaltung werden außerdem die Preisträger und Preisträgerinnen des  Schülerwettbewerbs #UnserePressefreiheit ausgezeichnet.

Anmeldung:

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melden Sie sich hierfür unter der Adresse veranstaltungen@bstu.bund.de. Hier können Sie auch weitere Informationen erfragen und sich über die Veranstaltung auf dem Laufenden halten.

Programm:

ab 9.00 Uhr Einlass
9.30 Uhr Begrüßung und Bildung Workshop-Gruppen
9.45 Uhr Workshops und Führungen
11.15 Uhr Pause
11.30 Uhr Preisverleihung zum Schülerwettbewerb
12.00 Uhr Diskussionsrunde im Fishbowl-Format
13.00 Uhr Mittagessen und Ausklang
14.00 Uhr Abreise

Workshops und Führungen:

Rundgang durch das Stasimuseum: „Staatssicherheit in der SED-Diktatur“
Geführter Rundgang zur Rolle der Stasi in der DDR
Die Führung erläutert Wirken und Wesen des Ministeriums für Staatssicherheit anhand von Abhörtechnik, Uniformen und Fotos.

Treffen mit einem Zeitzeugen
Beim Workshop der „Robert-Havemann-Gesellschaft - Archiv der DDR-Opposition“ trefft ihr einen Zeitzeugen, der im Alter von 14 Jahren (zusammen mit Mitstreitern) bei einer Razzia der Stasi verhaftet wurde. Sie hatten in der Berliner Umweltbibliothek im Geheimen eine Zeitschrift gedruckt. Folgende Fragen sollen erörtert werden:

Wie war es möglich, unentdeckt Zeitschriften zu drucken, zu verteilen und damit die Zensur in der DDR zu umgehen? Warum war der Einsatz für Pressefreiheit in einer Diktatur wichtig? Haben die Untergrundzeitschriften den Verlauf der Friedlichen Revolution beeinflusst? Was bedeutet Samisdat? Warum können auch im Internetzeitalter gedruckte Zeitschriften und Flugblätter ein wichtiges Tool im Kampf für Demokratie und Menschenrechte sein? Was waren Antrieb und Motive der Aktivistinnen und Aktivisten zu der Zeit? Ist der Kampf vorbei oder ist es auch in unserer freiheitlichen Demokratie noch nötig, sich für die Pressefreiheit einzusetzen?

Serious Game: Actionbound
Speziell zum Tag der Pressefreiheit haben wir für Schülerinnen und Schüler ein Serious Game zur ehemaligen Stasi-Zentrale erstellt. In Kleingruppen erkunden die Schülerinnen und Schüler mit Ihrem Smartphone und der Actionbound-App das Gelände und die Archiv-Ausstellung „Einblick ins Geheime“. Dabei werden ihnen Aufgaben gestellt, die nur durch Wissen, Schätzen und sportlichen Ehrgeiz zu lösen sind.

Stasi-Akten als zuverlässige Quelle?
Das Thema „Stasi“ taucht immer wieder in den Medien auf. Bis heute wird teils erbittert darum gestritten, ob z.B. jemand für die Geheimpolizei gespitzelt hat. Wir schauen uns Dokumente von Inoffiziellen Mitarbeitern (so genannten IM) an und diskutieren ihren Wahrheitsgehalt. Wie lässt sich eine solche Quelle kritisch analysieren? Und welche Rolle spielen Stasi-Akten in der Presseberichterstattung?

Ein Schulungsfilm der Stasi als Quelle
In dem originalen Stasi-Lehrfilm „Revisor“ zeigt die Geheimpolizei, wie sie eine Wohnung heimlich und unbemerkt durchsucht. Wir vergleichen diesen Film mit Ausschnitten aus Spielfilmen über die Stasi.

Einblick ins Geheime
Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, führt durch die Ausstellung „Einblick ins Geheime“ und zeigt das Stasi-Unterlagen-Archiv. Er erklärt unter anderem, was das Besondere an den 111 Kilometer Stasi-Unterlagen ist, die im Archiv aufbewahrt werden. Wie kam es zur Öffnung der Akten im Zuge der Friedlichen Revolution? Warum ist es wichtig, dass Menschen heute die Informationen sehen können, die die Stasi über sie gesammelt hat? Bei einem Rundgang könnt ihr dem Bundesbeauftragten Roland Jahn Fragen zum Stasi-Unterlagen-Archiv stellen.

Blick in einen Zerrspiegel – Führung mit einem Zeitzeugen
Gilbert Furian geriet in den 1980er Jahren ins Visier der DDR-Staatssicherheit, weil er sich für Punks interessierte. Anhand ausgewählter Dokumente aus seinen Stasi-Akten, Objekten und Fotos erzählt Gilbert Furian in der Ausstellung „Einblick ins Geheime“ seine persönliche Geschichte mit der Staatssicherheit.

Pressefreiheit #auchdeinefreiheit
Unter diesem Motto bietet Reporter ohne Grenzen ein Werkstattgespräch für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte:

Wie arbeiten Journalistinnen und Journalisten im Iran? Wie lebt es sich mit einem monatelangen Internet-Shutdown in Kaschmir? Kann ein Medienvertreter in Brasilien die Regierung frei heraus kritisieren oder kommt er dafür ins Gefängnis?
Was für Wege und Mittel gibt es von Deutschland aus, um die Pressefreiheit weltweit zu stärken? Und was sind Informationsintermediäre?

Erfahrt mehr über die Arbeit von Reporter ohne Grenzen, schaut hinter die Kulissen einer international tätigen NGO und nutzt die Chance, all eure Fragen zum Thema Pressefreiheit weltweit loszuwerden!

Journalistischer Workshop „Wege in den Journalismus“
Gespräch, Diskussion und Q&A mit dem Quereinsteiger und erfahrenen Journalisten Tobias Wolf (Sächsische Zeitung) und mit dem ehemaligen Chefredakteur der „Macwelt“ und heutigen Hauptgeschäftsführer des VDZ, Stephan Scherzer.

Was sind Wege in den Journalismus? Wie funktioniert investigativer Journalismus? Wie kann ich mich auch jenseits des Journalismus für Themen einsetzen und meine Meinungsfreiheit nutzen?

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