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Kundgebung gegen staatliche Gewalt und für Meinungs- und Versammlungsfreiheit
Film und Gespräch

Reportagen für die Revolution?

1989 und das Westfernsehen

Zeit

29. September 2019, 14:15 Uhr

Ort

Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A
14467 Potsdam
Telefon: 0331 27 181 12

Veranstalter

moving history | Festival des historischen Films Potsdam
Dortustraße 46
14467 Potsdam
Telefon: 0331 27 181 12
E-Mail: info@moving-history.de

Mitveranstalter

BStU
Karl-Liebknecht-Straße 31/33
10178 Berlin
Telefon: (030) 2324-8981
E-Mail: veranstaltungen@bstu.bund.de

Der Eintritt ist frei.

Die Ereignisse von 1989 spielten sich auf den Straßen der ostdeutschen Städte ab – und zugleich im bundesdeutschen Fernsehen, das bekanntlich auch im größten Teil der DDR empfangen werden konnte. Dass deren Bewohnerinnen und Bewohnern über die Fluchtwelle im Sommer 1989, die sich entwickelnden Demonstrationen und das teilweise brutale Vorgehen der Polizei informiert waren, hatte zur Folge, dass sich die Revolution schneller, möglicherweise auch anders vollzog. Die Fernsehbilder fungierten als Verstärker. Unbeabsichtigt wurde im November das Fernsehen zum Auslöser für den Mauerfall – die Worte Günter Schabowskis auf der Pressekonferenz zur neuen Reiseregelung, die am 9. November live im Deutschen Fernsehfunk (DFF) ausgestrahlt wurden.

Eine wichtige Rolle in diesen Monaten spielte auch das in Westberlin vom Sender Freies Berlin (SFB) produzierte ARD-Magazin "Kontraste". Der Journalist und Jenaer Bürgerrechtler Roland Jahn, heute Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen,  hatte in den Jahren zuvor bereits inoffizielle Bilder aus der DDR für das Magazin besorgt und mit dem Redakteur Peter Wensierski veröffentlicht.

Gäste
Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
Peter Wensierski, Schriftsteller, Journalist und Dokumentarfilmer

Moderation
Susanne Burg

Diese Veranstaltung ist Teil des historischen Filmfestivals in Potsdam moving history. Während des gesamten Wochenendes am 28. und 29. September beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stasi-Unterlagen-Archivs Sie im Filmmuseum Potsdam bei der Antragstellung für Forschung und Medien.

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