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Tag der Deutschen Einheit

Russische Geheimdienste in Deutschland

Damals und heute

Zeit

02. Oktober 2018, 18:00 - 19:00 Uhr

Ort

Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit
Programmzelt „Geschichte & Erinnern“ am Sowjetischen Ehrenmal auf der Straße des 17. Juni
10557 Berlin
Telefon: (030) 2324 - 8918
E-Mail: veranstaltungen@bstu.bund.de

Veranstalter

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen
Karl-Liebknecht-Straße 31/33
10178 Berlin
Telefon: (030) 2324 - 8918
E-Mail: veranstaltungen@bstu.bund.de

Mitveranstalter

Deutsches Spionagemuseum
Leipziger Platz 9
10117 Berlin
Telefon: (030) 398200451
E-Mail: info@deutsches-spionagemuseum.de

Der Eintritt ist frei.

Der Einsatz russischer Spione hat in Deutschland eine lange Tradition: Schon während der Zarenzeit suchte die berüchtigte Ochrana nach politisch motivierten Auswanderern im Deutschen Kaiserreich, die Bolschewisten taten es ihr in den 1920er Jahren gleich. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute das sowjetische Ministerium für Staatssicherheit sein ostdeutsches Pendant in der DDR mit auf, leitete die Stasi an und ließ sich von ihr jahrzehntelang mit Geheimnissen aus der Regierung der Bundesrepublik versorgen. Heute stehen russische Geheimdienste vor allem wegen Einflusskampagnen und Verwicklungen in Mordattentate in den Schlagzeilen.

Gemeinsam diskutieren Dr. Douglas Selvage (Historiker beim BStU), Dr. Christopher Nehring (Leiter Forschung im Deutschen Spionagemuseum) und der Autor Bors Reitschuster über die Geschichte der russischen Geheimdienste in Deutschland und dessen Einflussnahme heute. Moderation: Georg Mascolo (Journalist)