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Stasi-Aufnahme vom Verladebahnhof der sowjetischen Truppen Wustermark in Brandenburg. Die Spionageabwehr fotografierte von den Transitstrecken aus Militärobjekte. Die Stasi wollte so feststellen, was ein westlicher Spion sehen konnte.
Buchvorstellung und Diskussion

Spionage im frühen Kalten Krieg

Der Bundesnachrichtendienst in der DDR

Zeit

11. Februar 2020, 19:00 Uhr

Ort

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestraße 103
"Haus 22"
10365 Berlin

Veranstalter

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen
Karl-Liebknecht-Straße 31/33
10178 Berlin
Telefon: (030) 2324 8918
E-Mail: veranstaltungen@bstu.bund.de

Mitveranstalter

Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung
Franz-Jacob-Str. 4 B
10369 Berlin
Telefon: (030) 24 07 92-0
E-Mail: info@aufarbeitung-berlin.de

Ch. Links Verlag
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin
Telefon: (030) 4402320

Der Eintritt ist frei.

Mit dem Kalten Krieg begann die Blütezeit der modernen Geheimdienste. Das galt besonders im geteilten Nachkriegsdeutschland vor dem Mauerbau. Die DDR wurde in dieser Zeit zum wichtigsten Einfallstor westlicher Dienste in den sowjetischen Machtbereich.

Welche Bedeutung die Spionage in der DDR für den Westen hatte und wie sie funktionierte, lässt sich nun erstmals umfangreich quellengestützt am Beispiel des Bundesnachrichtendienstes zeigen.

Was aber bedeuteten diese Aktivitäten für die Entwicklung des Sicherheits- und Unterdrückungsapparates in der DDR? Und wie ist die politische Relevanz der Dienste in Ost und West für die Dynamik des Kalten Krieg einzuschätzen?

Programm

Begrüßung: Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen

Einführung: Dr. Ronny Heidenreich, Autor des Buches: Die DDR-Spionage des Bundesnachrichtendienstes. Von den Anfängen bis zum Mauerbau

Podiumsdiskussion:

  • Prof. Dr. Daniela Münkel, BStU
  • Prof. Dr. Rüdiger Bergien, Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Nachrichtendienste
  • Dr. Jens Gieseke, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung
  • Dr. Ronny Heidenreich, Referent beim Berliner Aufarbeitungsbeauftragten

Moderation: Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke, Sprecher der "Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945-1968"

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