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Foto vom vorgefundenen Aktenbestand in Frankfurt (Oder)
Aktionstag

Stasi am Ende

Beispiele ausgewählter Kreise im heutigen Land Brandenburg

Zeit

09. Juni 2020, 14:00 - 19:00 Uhr

Ort

Orangerie im Schlosspark
Kanalstraße 26 A
16515 Oranienburg

Veranstalter

Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder)
Fürstenwalder Poststraße 87
15234 Frankfurt (Oder)
Telefon: (0335) 6068-0
E-Mail: astfrankfurt@bstu.bund.de

Mitveranstalter

LAkD
Hegelallee 3
14467 Potsdam

Der Eintritt ist frei.

14:00 – 17:00 I Bürgerberatung
Das Frankfurter Stasi-Unterlagen-Archiv und die Aufarbeitungsbeauftragte des Landes Brandenburg
(LAkD) beantworten Fragen zu den Themen:

Einsicht in die Stasi-Unterlagen
> Antragstellung (einschl. Decknamen-Entschlüsselung und Wiederholungsanträge)
> Erläuterung zur Anonymisierung (Schwärzung)
> Antragstellung als nahe Angehörige von Verstorbenen
> Entschlüsselung der Decknamen von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)
> Anträge für Forschung und Medien

Beratung zu SED-Unrecht
> Rehabilitierung von SED-Unrecht nach dem Strafrechtlichen, Verwaltungsrechtlichen und
Beruflichen Rehabilitierungsgesetz und sich daraus ergebende Leistungsansprüche
> verfolgungsbedingte Gesundheitsschäden
> psychosoziale Beratungs- und Hilfsangebote

Bitte bringen Sie für die Antragstellung ein gültiges Personaldokument zur Identitätsbestätigung mit.

17:00 - 19:00 I Vortrag: Das Ende der Stasi mit anschließendem Gespräch

Das MfS überwachte im Sommer 1989 nahezu 40 % der DDR-Bevölkerung. Vor allem in den Kreisdienststellen der Stasi wurden Informationen über alle Bereiche der Gesellschaft gesammelt: über den Alltag der Menschen, ihre Ansichten und Erwartungen sowie über Vorgänge in der Wirtschaft.

Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung, die Anträge auf Ausreise aus der DDR oder die Kontrolle der Kommunalwahlen am 7. Mai 1989 waren deutliche Alarmzeichen. Während Zehntausende über Ungarn,
Polen und die CSSR die DDR verließen, formierten sich im Land politische Gruppen, ab Anfang Oktober
gingen Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger auf die Straße, um ihre Freiheitsrechte einzufordern.

Wie nahmen die Mitarbeiter des MfS an den verschiedenen Orten dies wahr? Wie reagierten sie auf die Demonstrationen im Herbst 1989? Wann begannen sie, die Akten aus den Kreisdienststellen abzutransportieren oder zu vernichten? Wann beendeten sie die Arbeit mit den Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) und wie verhielten sie sich, als die Bürgerinnen und Bürger ihre Dienstorte aufsuchten, besetzten und sie schließlich ihre Arbeit verloren?

Diesen Fragen wird anhand ausgewählten Aktenmaterials an Orten ehemaliger MfS-Kreisdienststellen nachgegangen. Der Vortrag greift die konkreten Vorgänge vor Ort auf und bezieht Schlüsselereignisse aus dem Jahr 1989 ein, die die gesamte DDR betrafen. Im anschließenden Podiumsgespräch ergänzen Zeitzeugen ihre Perspektive auf die Ereignisse.
 

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