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Mähdrescher auf einem Feld bei der Ernte
Vortrag und Gespräch

Vom Ich zum Wir?

Der Abschluss der Kollektivierung in der DDR-Landwirtschaft 1960 und die Stasi

Zeit

08. Oktober 2020, 19:00 Uhr

Ort

Societät Rostock maritim
August-Bebel-Str. 1
18055 Rostock

Veranstalter

Stasi-Unterlagen-Archiv Rostock
Straße der Demokratie 2
18196 Waldeck-Dummerstorf
Telefon: (038208) 826-0
E-Mail: astrostock@bstu.bund.de

Der Eintritt ist frei.

Vor 60 Jahren beendete die SED im „sozialistischen Frühling“ die Kollektivierung in der Landwirtschaft. Der Bezirk Rostock vermeldete als erster am 4. März 1960 den Vollzug. Bis zum Januar hatte es dort noch 16.000 Einzelbauern gegeben.

Der Referent Dr. Michael Heinz (Historiker, BStU) wird beim Vortrag erläutern, mit welchen Zwangsmaßnahmen die SED die letzten Bauern zum Eintritt in die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) bewegte. Stasi-Unterlagen zeigen, wie das Ministerium für Staatssicherheit den Widerstand unter anderem mit Verhaftungen erstickte.

Im Dezember 1959 legte die Stasi beispielsweise zu zwei Bauern aus Lieblingshof (Kreis Rostock-Land) den Operativen Vorgang „Echo“ an, weil sie „gegen die sozialistische Entwicklung in der Landwirtschaft und gegen unseren Staat“ hetzen würden. Der Prozess endete im März 1960 für einen der Beschuldigten mit einem Schuldspruch zu drei Jahren Zuchthaus.

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