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Überwachungsfoto von Karin Schernau
Informationstag

Zersetzungsmethoden der Stasi

Zeit

30. April 2019, 14:00 Uhr

Ort

Stadtgeschichtliches Museum der Hansestadt Wismar SCHABBELL
Schweinsbrücke 6/8
23966 Wismar
Telefon: 03841 2522870
E-Mail: museum@wismar.de

Veranstalter

BStU-Außenstelle Rostock
Straße der Demokratie 2
18196 Waldeck-Dummerstorf
Telefon: (038208) 826-0
E-Mail: astrostock@bstu.bund.de

Mitveranstalter

Stadtgeschichtliches Museum der Hansestadt Wismar SCHABBELL
Schweinsbrücke 6/8
23966 Wismar
Telefon: 03841 2522870
E-Mail: museum@wismar.de

Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur
Bleicherufer 7
19053 Schwerin

Denkstätte Teehaus Trebbow e.V.
Zum Trebbower Hof 1
19069 Klein Trebbow

Der Eintritt ist frei.

14:00 - 17:00 Uhr | Bürgerberatung

Mit einem gemeinsamen Beratungsangebot vor Ort wenden sich der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU) und die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur (LAMV) an die Betroffenen politischer und rechtsstaatswidriger Verfolgung in der DDR.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rostocker Stasi-Unterlagen-Archivs beraten rund um das Thema Stasi-Unterlagen und helfen beim Ausfüllen des Antrags auf Akteneinsicht. Bitte bringen Sie für die Antragstellung ein gültiges Personaldokument mit. Eine vorherige Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich.

Für ein Beratungsgespräch mit der Mitarbeiterin der LAMV zu Fragen der Rehabilitierung von politischem Unrecht in der DDR vereinbaren Sie bitte vorher einen Termin unter der Telefonnummer: 0385 734006.

19:00 Uhr | Vortrag

Zersetzungsmethoden der Stasi

mit Dr. Sandra Pingel-Schliemann (Politikwissenschaftlerin)
Grußwort des Bürgermeisters Thomas Beyer, Moderation: Dr. Volker Höffer (BStU)

Plötzlich gerät das Leben aus den Fugen: Da tauchen merkwürdige Gerüchte auf, man würde für die Stasi spitzeln, anonym zugesandte Fotos suggerieren, dass der Ehepartner fremd geht, die Kinder verhalten sich merkwürdig abweisend, der Job geht verloren, in der Wohnung sind die Handtücher unerklärlicherweise Tag für Tag anders geordnet.

Dass die Stasi hinter all dem steckt, ahnen die Wenigsten. Ebenso wenig erkennen sie, dass diese Vorgänge Teil einer planvoll eingesetzten Repressionsstrategie sind, die in der geheimpolizeilichen Arbeit "Zersetzung" genannt wird.

Im Anschluss an den Vortrag wird die Ausstellung "Zersetzung – Repressionsmethode des Staatssicherheitsdienstes" eröffnet.
Dauer der Ausstellung: 01.05. – 26.05.2019

Eine Ausstellung der Denkstätte Teehaus Trebbow e. V, gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die LAMV, die LpB M-V und die Ehrenamtsstiftung M-V.

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