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Akten im Zentralarchiv des BStU in Berlin.

Akteneinsicht

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU) stellt die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR zur Verfügung. Rechtliche Grundlage ist das Stasi-Unterlagen-Gesetz, es regelt unter anderem Antragsvoraussetzungen und Zugangsmöglichkeiten.

Einsicht in die Stasi-Unterlagen

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Der Antrag auf Akteneinsicht für Privatpersonen

Jeder Mensch hat das Recht, jene Unterlagen einzusehen, die das Ministerium für Staatssicherheit über die eigene Person angelegt hat. Mehr als zwei Millionen Menschen haben seit 1992 von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

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Ersuchen öffentlicher und nicht-öffentlicher Stellen

Erläuterungen für ersuchende Stellen zu Über­prüfungs­ersuchen, Reha­bilitierung, Wieder­gut­machung

Auf Ersuchen öffentlicher oder nicht öffentlicher Stellen teilt der BStU mit, ob für Personen in gesellschaftlich und politisch herausgehobenen Positionen Hinweise auf eine Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit vorliegen. Er bearbeitet außerdem Ersuchen zu Rentenangelegenheiten, offenen Vermögensfragen, zu Ordensangelegenheiten, zur Strafverfolgung und Gefahrenabwehr sowie zur Rehabilitierung und Wiedergutmachung.

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Zugangsrechte für Forschung und Medien

Erläuterungen für Forscher, Vertreter von Presse, Rundfunk und Film (Medien) sowie Einrichtungen zur politischen Bildung

Der Bundesbeauftragte (BStU) unterstützt - seinem gesetzlichen Auftrag gemäß - Forschung und Medien (Presse, Rundfunk und Film) sowie Einrichtungen zur politischen Bildung bei der historischen und politischen Aufarbeitung der Tätigkeiten des Staatssicherheitsdienstes, der Herrschaftsmechanismen der ehemaligen DDR bzw. der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone sowie der nationalsozialistischen Vergangenheit. Unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen legt er auf Antrag Unterlagen zur Einsicht vor und gibt Kopien heraus.

Beratung zur Einsicht in die Stasi-Unterlagen

Bürgerberatung

Telefonische Bürgerberatung

Telefonische Anfragen sind unter (030) 2324-7000 zu folgenden Sprechzeiten möglich

  • Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 17.00 Uhr
  • Freitag von 8.00 bis 14.00 Uhr
7.170.766

Ersuchen und Anträge sind seit Beginn der Arbeit des BStU Ende 1990 eingegangen, darunter 3.161.512 Anträge von Bürgern.

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