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Alle Themenbeiträge

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Ein Umschlag voller "Hetzbuchstaben"

Am 10. Juli 1950 fanden Volkspolizisten in Leipzig auf der Straße verteilt 30 aus rosafarbenem Papier ausgeschnittene Buchstaben "F". Die Volkspolizisten stellten das Papier sofort sicher. Das "F" stand für "Freiheit", und war Anfang der 50er Jahre durch westliche Flugblätter und Broschüren als Symb

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Vom V-Mann des SD zum Stasi-Spitzel

Karl von Kraus (1905 bis 1968)

Jahrelang trat der Arzt Karl von Kraus als Propagandist des DDR -Gesundheitswesens auf. 1962 wurde er von seiner NS -Vergangenheit eingeholt. Die Stasi hatte sich dafür nicht wirklich interessiert. Am 24. Juli 1962 versetzte eine Meldung des West-Berliner Rundfunksenders RIAS die Stasi in Alarmberei

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Die AIDS-Verschwörung

Das Ministerium für Staatssicherheit und die AIDS-Desinformationskampagne des KGB

Anfang der 1980er-Jahre verbreitete sich AIDS auf der Welt. Stasi und KGB streuten das Gerücht, die Krankheit sei als biologischer Kampfstoff in US -Militärlabors entwickelt worden. Bis heute hält sich die hartnäckige Verschwörungstheorie, dass AIDS ursprünglich in den USA als biologischer Kampfstof

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Die Umweltbibliothek

Das Aufkommen der Friedensbewegung in der DDR Ende der 1970er-Jahre gab der gesamten Opposition im Land neuen Schwung. In der evangelischen Kirche, die sich mit kritischen Äußerungen bis dahin eher zurückgehalten hatte, fanden die Oppositionellen den nötigen Freiraum – unabhängig von staatlichen Str

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"Betrug am Arbeiter"

Die Kaffeekrise 1977 im Blick des MfS

1977 wurde in der DDR ein weit verbreitetes Genussmittel zum Politikum: Der Kaffee. Aufgrund gestiegener Weltmarktpreise hatte sich die DDR -Regierung entschlossen, einige Kaffeesorten durch einen "Kaffee-Mix" genannten Verschnitt zu ersetzen. Dies löste einen Sturm der Entrüstung aus, der die SED b

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Das Wachregiment des MfS "Feliks E. Dzierżyński"

Das Wachregiment des MfS galt als militärisch-operativer Arm der Stasi und war in und um Ost-Berlin stationiert. Es hatte in erster Linie die Aufgabe, Partei- und Staatsobjekte wie die Politbürosiedlung Wandlitz zu bewachen und die Sicherheit führender Repräsentanten der DDR einschließlich ihrer Gäs

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Bob Dylan 1987 in Ost-Berlin

Wie die Stasi das Konzert im Treptower Park einschätzte

Am 17. September 1987, während der 750-Jahr-Feier von Berlin, trat der amerikanische Musiker Bob Dylan im Ost-Berliner Treptower Park vor ca 100.000 Zuschauern auf. Die  Stasi  überwachte wie bei jedem Großereignis die Geschehnisse genau, achtete auf unliebsame Aktivitäten der eigenen Bevölkerung un

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Rodelpartie in den Westen

Am Abend des 19. März 1969 meldete sich ein sichtlich aufgelöster Familienvater in der Kompanie der Grenztruppen in Neuenbau im damaligen DDR -Bezirk Suhl. Er schilderte, dass seine Verwandtschaft aus dem oberfränkischen Tettau angerufen und ihm mitgeteilt hatte, dass sein Sohn und ein weiterer Drit

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Irokese und Sicherheitsnadel

Punks im Visier der Stasi. Eine Diskussion in Chemnitz

Die Möglichkeiten in der DDR gegen das bestehende Gesellschaftssystem zu opponieren, waren sehr gering. Meist wurden solche Bestrebungen im privaten, anonymen Raum konspirativ geplant bzw. bekundet. Nur selten wurde die Ablehnung der gesellschaftlichen Verhältnisse offen und direkt gezeigt. Mit eine

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Lesben im Visier der Staatssicherheit

Recherche zu einem Dokumentarfilm im Stasi-Unterlagen-Archiv

Die DDR -Geheimpolizei stufte Zusammenschlüsse homosexueller Menschen als "feindlich-oppositionelle Gruppen" ein. Sie setzte gezielt auf IM s, um mehr über diese Szene zu erfahren und um gegen sie vorzugehen. Die Leipziger Filmemacherinnen Barbara Wallbraun und Claudia Max arbeiten seit zwei Jahren

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Die Stasi und das Ende des "Prager Frühlings"

Im Spätsommer 1968 beendeten Truppen der  UdSSR  und der Volksrepubliken Polen, Bulgarien und Ungarn den "Prager Frühling".  Stasi -Unterlagen belegen die Rolle des Ministeriums für Staatssicherheit ( MfS ) und die Angst der SED -Führung vor einem Zerfall des Warschauer Paktes. In der Nacht vom 20.

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Lehrstoff "staatsfeindliche Gruppen"

Vom Lehren und Lernen an Hochschulen in der DDR – unter Kontrolle von SED und MfS

Ist die Rede vom Universitätskomplex Potsdam-Golm, dann verbindet die junge Studentengeneration damit überwiegend den Campus der Universität Potsdam. Dass auf diesem Gelände zu DDR-Zeiten die Stasi ihre zentrale Bildungs- und Forschungsstätte, die sogenannte Juristische Hochschule (JHS) beherbergte,

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Geheimsache Uranbergbau

Die Wismut AG - ein "Staat im Staat"

Die ostdeutsche Wismut AG war der drittgrößte Uranproduzent der Welt. Sie ermöglichte den Aufstieg der UdSSR zur nuklearen Supermacht. Um den strategischen Rohstoff Uran zu gewinnen, entstand in der DDR ein "Staat im Staate" - die Sowjetisch-deutsche Wismut Aktiengesellschaft. Im Jahr 2008 rief die

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"Ich wurde zur Republikflucht ausgebildet"

Der Schwimmsportler Axel Mitbauer in Leipzig über seine Flucht aus der DDR - 25 Kilometer durch die Ostsee

Axel Mitbauer war 1969 aus der DDR "gekrault" - 25 Kilometer durch die Ostsee. In der Außenstelle Leipzig der Stasi -Unterlagen-Behörde berichtete er über seine Flucht und die Folgen. Eigentlich stand ihm eine Karriere als DDR -Spitzensportler bevor. Schon mit 12 Jahren war Axel Mitbauer in den nati

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Wer war wer in Hoheneck?

Stasi und Strafvollzug

Hoheneck in Stollberg zählt zu den Orten, die zum Synonym für Schrecken und Leid wurden. Von 1950 bis 1989 befand sich hier das zentrale Frauengefängnis der DDR . Von insgesamt etwa 24.000 Häftlingen waren 8.000 politische Gefangene. Diese politisch verurteilten Frauen mussten sich die engen und übe

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Die Stasi und die Wahlfälschung 1989

Am 7. Mai 1989 waren die Bürgerinnen und Bürger der DDR aufgerufen, anlässlich der Kommunalwahlen den Kandidaten der Nationalen Front ihre Stimme zu geben. Als "Schild und Schwert der Partei" beobachtete die Stasi sämtliche Aktivitäten im Zusammenhang mit den Wahlen. Verhindern konnte sie das Desast

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Überwachte Wissenschaft

Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde eine Vielzahl von deutschen Wissenschaftlern in die Sowjetunion deportiert. Nachdem ihr Wissen "abgeschöpft" war, erfolgte die Rückführung in die neu gegründete Deutsche Demokratische Republik (DDR). Die Geheimdienste beider sozialistischer Staaten hatten jeweil

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Eingesperrt im "Roten Ochsen"

Der "Rote Ochse" war die zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Halle. Für viele Inhaftierte war sie Zwischenstation auf dem Weg in die nächste Haftanstalt. Andere verbüßten dort eine jahrelange Haftstrafe. Gründe für eine Inhaftierung im "Roten Ochsen" konnten ein vermeintlicher Fluchtversu

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Protestanten im Kalten Krieg

Das Verhältnis von Kirche und Staat in der DDR war von einem Machtkampf geprägt, der sich im Jahr 1983 in zwei konkurrierenden Jubiläen äußerte: den 100. Todestag von Karl Marx auf der einen und den 500. Geburtstag von Martin Luther auf der anderen Seite. Während die Sozialistische Einheitspartei (S

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Misstrauen hinter Gittern

Jeder 20. Häftling in DDR -Haftanstalten war im Jahr 1989 als Inoffizieller Mitarbeiter ( IM ) der Staatssicherheit verpflichtet. Die Zusammenarbeit mit der Geheimpolizei ist unter den repressiven Bedingungen der Haft anders zu werten, als die in Freiheit. Besondere Umstände galten sowohl für die An

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Olof-Palme-Friedensmarsch

1. bis 18. September 1987

Zwischen dem 1. und 18. September 1987 organisierten internationale Friedensgruppen einen Friedensmarsch zur Erinnerung an den schwedischen Premierminister Olof Palme. Palme, der am 28. Februar 1986 ermordet worden war, hatte einst als entschiedener Gegner des atomaren Wettrüstens einen 150 km lange

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Radio Glasnost

Radio aus dem Osten für den Osten - von West-Berlin aus gesendet

Vor 30 Jahren, am 22. Juli 1987, ging "Radio Glasnost - außer Kontrolle" in West-Berlin erstmals auf Sendung. Der private Alternativ-Kanal "Radio 100" machte es möglich - eine Sendung der DDR -Opposition aus West-Berlin für die ganze Stadt. Auch die Stasi hörte mit. Das Projekt "Radio Glasnost" war

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Geheimdienstkrieg in Deutschland

Die Konfrontation von DDR-Staatssicherheit und Organisation Gehlen 1953

Vom 18. bis 21. Dezember 1953 fand vor dem Obersten Gericht der DDR der Schauprozess gegen Werner Haase, Siegfried Altkrüger, Walter Rennert, Karl-Heinz Schmidt, Rolf Oesterreich, Walter Schneider und Helmut Schwenk statt. Die Angeklagten waren alle in unterschiedlichen Funktionen für die Organisati