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Kundgebung am 4. November 1989 in Berlin-Mitte

Widerstand und Opposition

Als Geheimpolizei war die zentrale Aufgabe des MfS, Widerstand und Opposition gegen die SED-Diktatur zu erkennen und im Keim zu ersticken. Dafür baute die Stasi einen umfassenden Ermittlungs- und Überwachungsapparat auf.

Alle Beiträge zum Thema Widerstand und Opposition

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Robert Havemann

Vom IM zum Staatsfeind

Mit dem 12. März 1964 erklärte die SED eines ihrer prominentesten und angesehensten Mitglieder zur persona non grata: Robert Havemann, Jahrgang 1910, Professor für physikalische Chemie an der Berliner Humboldt-Universität. Havemann war Kommunist seit 1932 und Abgeordneter der Volkskammer der ...

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"Rausgeschmissen"

Die Relegation von Schülern der Carl-von-Ossietzky-Schule

Am 30. September 1988, flogen eine Schülerin und drei Schüler der Carl-von-Ossietzky-Schule in Berlin-Pankow von der Schule, weil sie sich offen gegen Militärparaden und Rechtsextremismus in der DDR ausgesprochen hatten. Schule, Leitung der Freien Deutschen Jugend (FDJ) und Elternrat nötigten, ...

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Die Stasi und das Ende des "Prager Frühlings"

Im Spätsommer 1968 beendeten Truppen der UdSSR und der Volksrepubliken Polen, Bulgarien und Ungarn den "Prager Frühling". Stasi-Unterlagen belegen die Rolle des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und die Angst der SED-Führung vor einem Zerfall des Warschauer Paktes.

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Hirsebrei für den Generaldirektor

Der Leserbriefschreiber wollte es dem Chefredakteur der Suhler Tageszeitung Freies Wort leicht machen. Mit blauem Kugelschreiber markierte er am Rand des Textes den Abschnitt, der ihm bei der Lektüre der SED-Parteizeitung aufgestoßen war, faltete die Zeitungsseite sorgfältig zusammen und legte ...

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Ein Umschlag voller "Hetzbuchstaben"

Am 10. Juli 1950 fanden Volkspolizisten in Leipzig auf der Straße verteilt 30 aus rosafarbenem Papier ausgeschnittene Buchstaben "F". Die Volkspolizisten stellten das Papier sofort sicher. Das "F" stand für "Freiheit", und war Anfang der 50er Jahre durch westliche Flugblätter und Broschüren ...

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Die Umweltbibliothek

Das Aufkommen der Friedensbewegung in der DDR Ende der 1970er-Jahre gab der gesamten Opposition im Land neuen Schwung. In der evangelischen Kirche, die sich mit kritischen Äußerungen bis dahin eher zurückgehalten hatte, fanden die Oppositionellen den nötigen Freiraum – unabhängig von ...

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Lesben im Visier der Staatssicherheit

Recherche zu einem Dokumentarfilm im Stasi-Unterlagen-Archiv

Die DDR-Geheimpolizei stufte Zusammenschlüsse homosexueller Menschen als "feindlich-oppositionelle Gruppen" ein. Sie setzte gezielt auf IMs, um mehr über diese Szene zu erfahren und um gegen sie vorzugehen.

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Stasi in West-Berlin: Radio Glasnost

Radio aus dem Osten für den Osten - von West-Berlin aus gesendet

Vor 30 Jahren, am 22. Juli 1987, ging "Radio Glasnost - außer Kontrolle" in West-Berlin erstmals auf Sendung. Der private Alternativ-Kanal "Radio 100" machte es möglich - eine Sendung der DDR-Opposition aus West-Berlin für die ganze Stadt. Auch die Stasi hörte mit.

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"Vorbereitung auf den Tag X"

Die geplanten Isolierungslager der Stasi

Mit einem speziellen Codewort an alle 211 Kreisdienststellen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sollte im Ernstfall eine ungeheuerliche Maschinerie in Gang gesetzt werden: Innerhalb von 24 Stunden sollten über 2.900 Personen festgenommen und über 10.000 in Isolierungslager verschleppt ...

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Olof-Palme-Friedensmarsch

1. bis 18. September 1987

Am frühen Abend des 5. September 1987 demonstrierten im Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg etwa 1000 Personen, die auf Initiative von Stadtjugendpfarrer Wolfram Hülsemann mit DDR-kritischen Transparenten, Losungen und Forderungen von der Zionskirche zur Gethsemanekirche zogen. Diese größte ...