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Quellenstudium dank BStU-Bildungsmaterialien

Unterstützung bei Referaten, Seminararbeiten und Projekten

Das Bildungsteam des Stasi-Unterlagen-Archivs hilft Lernenden an Schulen, Berufsschulen oder Universität beim Einstieg ins Thema Stasi und unterstützt sie mit seinen verschiedenen Angeboten bei Referaten, Seminararbeiten oder Projektarbeiten.

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Unterstützung bei Referaten

Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler gerne bei Arbeiten für die Schule. Gerade für Referate, Facharbeiten oder Schülerwettbewerbe lagern im Stasi-Unterlagen-Archiv viele spannende und interessante Geschichten, aber teilweise auch erschreckende Unterlagen. Bei einem Referat zum Thema Stasi bietet es sich an, ein ganz spezielles Thema zu erarbeiten.

Da die Stasi in viele Bereiche in der DDR eingriff, bieten sich gleich mehrere Themen an. Ein Beispiel sind die Inoffiziellen Mitarbeiter, die so genannten IM. Das waren Spitzel, die im Freundes- und Bekanntenkreis spioniert haben und sehr Persönliches an die Stasi verrieten. Ein anderes Thema sind die Fluchtversuche aus der DDR. Dabei wurden viele Menschen verhaftet. Todesfälle an der Mauer hat die Stasi vertuscht, nur die Stasi-Akten geben heute noch darüber Auskunft.

Zu diesen und vielen anderen Themen bietet unser Archiv umfangreiches Material. Weil es jedoch sehr aufwändig ist, für jedes Thema einen Antrag zu stellen und die Akten durchzuarbeiten, haben wir bereits einige Fälle herausgesucht und diese speziell für Schülerinnen und Schüler aufbereitet. Dabei geht es meist um Jugendliche, die ins Visier der DDR-Geheimpolizei gerieten: So dreht sich einer dieser Fälle um drei Jugendliche, die in Rostock in den 1980er Jahre ihre kritische Meinung über die DDR an Hauswände schrieben. Die Stasi wertete das als staatsfeindliche Hetze und verhaftete die Jugendlichen. Fälle wie diesen haben wir in der Heftreihe "Quellen für die Schule" gesammelt. Sie ist kostenlos über unseren Warenkorb zu beziehen. Weitere Themen sind:

  • Jugendliche Inoffizielle Mitarbeiter (IM) - IM "Shenja"
  • Flucht aus der DDR – Versuchter Grenzdurchbruch zweier Schüler
  • "Revisor" – Überwachung, Verfolgung und Inhaftierung eines Mannes durch das Ministerium für Staatssicherheit
  • Schülerprotest 1961 – Wie die Stasi gegen eine Abiturklasse der Erweiterten Oberschule in Anklam vorging
  • Von der Schule verwiesen – Schülerprotest an der Berliner Carl-von-Ossietzky-Schule 1988
  • "Zersetzung" – Wie die Stasi eine politische Theatergruppe zerstörte
Materialauslage in der Projektwerkstatt des BStU

Unterstützung bei Facharbeiten und Wettbewerben

Für Facharbeiten und Schülerwettbewerbe ist eine viel intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema nötig. Dazu gehört auch, mit wissenschaftlicher Literatur zu arbeiten und daraus korrekt zu zitieren. Unsere Wissenschaftler forschen seit Jahren zur Stasi. Ihre Veröffentlichungen können deshalb für das Schreiben einer Facharbeit wertvoll sein. Besonders empfehlenswert ist das mehrere Bände umfassende MfS-Handbuch. Es bietet einen Überblick über die Themenfelder, die im Moment bei uns erforscht werden. Gerne unterstützen wir Schülerinnen und Schüler auch schon bei der Vorbereitung der Teilnahme an einem Wettbewerb.

Schülerinnen, Schüler und Studierende können jedoch für ihre Arbeiten auch direkt in den Stasi-Akten recherchieren. Dafür ist ein Forschungsantrag nötig. Die Bearbeitung eines Forschungsantrages nimmt jedoch eine gewisse Zeit in Anspruch und ist eventuell mit Kosten verbunden. Der Antrag sollte die Fragestellung so genau wie möglich eingrenzen, damit wir ihn schneller bearbeiten können. Dem Antrag sollte außerdem ein Schreiben der Schule oder, im Falle des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten, eine Kopie des Spurensucherpasses beiliegen.

Antragsformular für den Zugang zu den Stasi-Unterlagen für Forscher, Medienvertreter und Einrichtungen der politischen Bildung

Antragsformular für den Zugang zu den Stasi-Unterlagen für Forscher, Medienvertreter und Einrichtungen der politischen Bildung
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Artikel

Hinweise zur Arbeit mit Stasi-Quellen

Stasi-Unterlagen heben sich von anderen historischen Quellen ab. Die Akten wurden im Geheimen angelegt. Ihre Inhalte waren nur für wenige Augen gedacht. Viele Informationen wurden widerrechtlich gesammelt. Bei ihrer Lektüre, Analyse und Auswertung im Unterricht gilt es daher Einiges zu beachten.

Kontakt und weitere Informationen

Bildungsteam

"Haus 1" Ruschestraße 103
10365 Berlin

Telefon: 030 2324-8937
E-Mail: bildung@bstu.bund.de