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Themenbeiträge

Thema

Vom Spitzenkader zum "imperialistischen Agenten"

Nach zweieinhalb Jahren Untersuchungshaft wurde der SED-Funktionär Paul Merker 1955 vom Obersten Gericht der DDR zu einer achtjährigen Zuchthausstrafe verurteilt, weil er angeblich staatsfeindliche Verbindungen unterhalten habe. Pläne, ihn zum Hauptangeklagten eines großen politischen ...

Thema

Die Affäre Guillaume

Als am 24. April 1974 der Referent im Kanzleramt, Günter Guillaume, in seiner Wohnung in Bonn festgenommen wurde, löste das einen der größten Skandale der alten Bundesrepublik aus. Guillaume, Jahrgang 1927, war nämlich Offizier im besonderen Einsatz (OibE) des Ministeriums für ...

Thema

SED und Stasi zum Reformplenum der KPdSU im Januar 1987

Der Reformpolitik Gorbatschows trat das SED-Regime mit zunehmender Ablehnung entgegen. Der Parteitag der Sowjetkommunisten Anfang des Jahres 1986, auf dem Gorbatschow den neuen strategischen Kurs von "Glasnost" und "Perestroika" herausstellte, führte erstmals zu erheblichen Unstimmigkeiten ...

Thema

Tödlicher Anschlag in West-Berlin

Am 5. April 1986 kurz vor 2 Uhr morgens detonierte in der West-Berliner Diskothek "La Belle" ein Sprengsatz. Drei Menschen verloren ihr Leben, 104 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Viele der Opfer waren US-Soldaten, regelmäßige Gäste des Clubs. Sogleich mutmaßte man, dass ihnen der ...

Thema

Doping

Mit dem "Staatsplanthema 14.25" verfolgte die DDR ab 1974 ein staatlich gelenktes Dopingprogramm. Vor allem um in internationalen Wettkämpfen zu bestehen, erhielten Leistungssportlerinnen und -sportler – oftmals unwissentlich – von Trainern und Sportärzten Anabolika und andere ...

Thema

Kaderschmiede im "Grenzbezirk"

Stasidurchsetzt - die Offiziershochschule der DDR-Grenztruppen in Suhl

Grenzer mussten in der DDR vor allem zuverlässig sein. Deshalb wurden sie besonders intensiv von der Stasi kontrolliert - und ausgebildet. Am 5. September 1984 wurde die Kaderschmiede der DDR-Grenztruppen auf dem Suhler Friedberg eingeweiht.

Neuerscheinungen

Schleswig-Holstein und die Stasi

Spionieren - Überwachen - Auswerten

Das Bundesland Schleswig-Holstein war für die Stasi wegen seiner militärischen Bedeutung, seiner geostrategischen Lage und seiner Wissenschaftseinrichtungen besonders interessant. Auch westdeutsche Politiker und geflohene, ehemalige DDR-Bürger standen im Fokus der Geheimpolizei.

Die DDR im Blick der Stasi 1989

Die geheimen Berichte an die SED-Führung

Im Jahr 1989 gehen Tausende Menschen auf die Straße, neue politische Bewegungen entstehen, das Politbüro tritt zurück – ein grundlegender Wandel zeichnet sich ab. Diese Ausnahmezeit steht im Zentrum der geheimen Berichterstattung der Staatssicherheit an die Parteiführung.

Stasi in Mecklenburg-Vorpommern

Die DDR-Geheimpolizei in den Bezirken Neubrandenburg, Rostock und Schwerin

Die Länderstudie "Stasi in Mecklenburg-Vorpommern" dokumentiert die Geschichte der Staatssicherheit in den ehemaligen Bezirken Neubrandenburg, Rostock und Schwerin unter regionalhistorischer Fragestellung.

Auschwitz und Staatssicherheit

Strafverfolgung, Propaganda und Geheimhaltung in der DDR

Die Studie untersucht den Umgang der DDR mit "ihren" Auschwitz-Fällen – insbesondere ihre widersprüchliche Strafverfolgungspraxis.

"Stellt die Bürger ruhig"

Staatssicherheit und Umweltzerstörung im Chemierevier Halle–Bitterfeld

Das Chemiedreieck Halle–Bitterfeld war in den 80er-Jahren ein "ökologisches Katastrophengebiet", die DDR einer der größten Umweltsünder in Europa: Die Staatssicherheit versuchte, die gravierenden Umweltprobleme zu vertuschen und die Umweltbewegung zu mundtot zu machen.

Kleine Brüder des KGB

Die Kooperation von DDR-Auslandsaufklärung und bulgarischer Staatssicherheit

Als "Kleine Brüder" kooperierten und rivalisierten die bulgarische und ostdeutsche Auslandsspionage – und blieben doch immer eingebettet in das sowjetisch dominierte Gesamtsystem der Ostblockgeheimdienste.

"Nun falten Sie den Zettel ..."

Wahlen in der DDR in der Überlieferung der Staatssicherheit (1949–1961)

Die Edition der geheimen MfS-Dokumente spiegelt die Überwachung und Analyse der DDR-Wahlen von der Staatsgründung bis ins Jahr 1961.

Staatssicherheit und KSZE-Prozess

MfS zwischen SED und KGB (1972–1989)

Welche Rolle spielte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) im KSZE-Prozess nach der Unterzeichnung der Schlussakte der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa? Und wie agierte es bei dem Versuch, die Folgen des politischen Prozesses im Bereich der Menschenrechte und der menschlichen Kontakte auf die DDR und Osteuropa einzudämmen?

Die Organisationsstruktur des Ministeriums für Staatssicherheit 1989

Die Neuauflage der Organisationsstruktur des MfS 1989 erlaubt einen schnellen Überblick über die Zuordnungs- und Hierarchiestrukturen des Ministeriums für Staatssicherheit.