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Themenbeiträge

Thema

Transitabkommen

Die Stasi sorgte für lückenlose Beobachtung von Einreise bis Ausreise aus der DDR

Am 3. Juni 1972 traten mit der Unterzeichnung des Berliner Vier-Mächte-Abkommens Reiseerleichterungen zwischen Ost und West in Kraft. In der DDR übernahm die Stasi eine zentrale Kontrollfunktion.

Thema

Die "Rosenholz"-Dateien

Die "Rosenholz"-Dateien – seit ihrer Rückführung aus den USA sind die mikroverfilmten Karteien der Hauptverwaltung Aufklärung (HV A), der Spionage-Abteilung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS), Gegenstand lebhafter öffentlicher Diskussionen. Was hat es mit diesen Dateien auf sich? ...

Thema

Codename "Konfrontation"

Erstes deutsch-deutsches Treffen: Willy Brandt trifft Willi Stoph in Erfurt

Als sich am 19. März 1970 Bundeskanzler Willy Brandt und Ministerratsvorsitzender Willi Stoph auf dem Bahnhof von Erfurt begrüßten, begann 25 Jahre nach Kriegsende zum ersten Mal ein deutsch-deutsches Gipfeltreffen. Doch die Stasi war schon monatelang vorher im Einsatz. Am 13. März 1970 ...

Thema

Kontroverse zwischen Planungschef Schürer und Parteiökonom Mittag wegen der wirtschaftlichen Lage 1988

Die steigende Verschuldung führte dazu, dass der DDR in den 80er Jahren ein Wirtschafts- und Staatsbankrott drohte. Gerhard Schürer, Vorsitzender der Staatlichen Plankommission (SPK), forderte im April 1988 einen grundlegenden Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik der ...

Thema

Bestecke kontra Rohre

Konsumgüterproduktion im VEB Rohrkombinat Riesa

Im Dezember 1984 weitete die DDR die Produktion von Edelstahlbestecken aus. Neben dem privaten Bedarf der Bevölkerung erhoffte man sich auch die Erwirtschaftung von Devisen durch Exporte ins westliche Ausland. Nachdem es bei der Besteckproduktion im volkseigenen Betrieb Stahl- und Walzwerk Riesa ...

Thema

Der Stasi-Bunker am "Waldschlößchen"

Die "Ausweichführungsstelle" der ehemaligen Bezirksverwaltung Schwerin des MfS

In der Nähe der Stadt Crivitz ließ die MfS-Bezirksverwaltung Schwerin einen Bunker errichten. Hier sollte auch unter Spannungs- und Kriegsbedingungen eine "standhafte, ununterbrochene und gedeckte Führung" möglich sein.

Neuerscheinungen

Vernichten oder Offenlegen? Zur Entstehung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes

Eine Dokumentation der öffentlichen Debatte 1990/1991

Das Stasi-Unterlagen-Gesetz, das am 29. Dezember 1991 in Kraft trat, ist das Ergebnis einer nahezu zwei Jahre währenden Debatte über den Umgang mit der Hinterlassenschaft des Staatssicherheitsdienstes.

Schleswig-Holstein und die Stasi

Spionieren - Überwachen - Auswerten

Das Bundesland Schleswig-Holstein war für die Stasi wegen seiner militärischen Bedeutung, seiner geostrategischen Lage und seiner Wissenschaftseinrichtungen besonders interessant. Auch westdeutsche Politiker und geflohene, ehemalige DDR-Bürger standen im Fokus der Geheimpolizei.

Auf der Suche nach Kulturgutverlusten

Ein Spezialinventar zu den Stasi-Unterlagen

Das Spezialinventar dokumentiert die Spurensuche nach Hinweisen auf Kulturgutentziehungen in den Stasi-Unterlagen. Es verzeichnet in einem umfangreichen Download auch eine Vielzahl von Signaturen, die möglicherweise mit Kulturgutverlusten in Verbindung stehen.

Der Blick der Staatssicherheit

Fotografien aus dem Archiv des MfS

Die Fotografie galt im Ministerium für Staatssicherheit als „wichtige Waffe“. Ohne sie wäre die Tätigkeit der DDR-Geheimpolizei als zentrale Institution zur Überwachung und Repression der Bevölkerung wohl kaum denkbar gewesen.

Vernichtung von Stasi-Akten

Eine Untersuchung zu den Verlusten 1989/90

Die vorliegende Untersuchung bietet eine erste umfassende Bestandsaufnahme der 1989/90 in den Kernüberlieferungen der Staatssicherheit eingetretenen Aktenverluste.

Schmuggler, Spitzel und Tschekisten

Wie Stasi und KGB den Bibelschmuggel in die Sowjetunion bekämpften

Die vorliegende Studie beschreibt die geheimpolizeilichen Maßnahmen von MfS und KGB, mit denen der Bibelschmuggel durch die DDR in die Sowjetunion unterbunden werden sollte, und untersucht damit die bisher wenig erforschte Zusammenarbeit der beiden Dienste.

Die DDR im Blick der Stasi 1989

Die geheimen Berichte an die SED-Führung

Im Jahr 1989 gehen Tausende Menschen auf die Straße, neue politische Bewegungen entstehen, das Politbüro tritt zurück – ein grundlegender Wandel zeichnet sich ab. Diese Ausnahmezeit steht im Zentrum der geheimen Berichterstattung der Staatssicherheit an die Parteiführung.

Stasi in Mecklenburg-Vorpommern

Die DDR-Geheimpolizei in den Bezirken Neubrandenburg, Rostock und Schwerin

Die Länderstudie "Stasi in Mecklenburg-Vorpommern" dokumentiert die Geschichte der Staatssicherheit in den ehemaligen Bezirken Neubrandenburg, Rostock und Schwerin unter regionalhistorischer Fragestellung.

"Stellt die Bürger ruhig"

Staatssicherheit und Umweltzerstörung im Chemierevier Halle–Bitterfeld

Das Chemiedreieck Halle–Bitterfeld war in den 80er-Jahren ein "ökologisches Katastrophengebiet", die DDR einer der größten Umweltsünder in Europa: Die Staatssicherheit versuchte, die gravierenden Umweltprobleme zu vertuschen und die Umweltbewegung zu mundtot zu machen.