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Fotos, Postkarten und Filmstreifen aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv

Leihausstellungen

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Baukasten-Ausstellung "Die Stasi"

Modulare Ausstellung zur Tätigkeit der DDR-Staatssicherheit in den Regionen

Wie arbeitete die Stasi in meiner Region, was war ihre Aufgabe? Wo war ihr regionaler Dienstsitz? Wie und weshalb geriet überhaupt jemand in das Visier der Staatssicherheit? Entlang dieser Fragen gibt die modulare Ausstellung des BStU "Die Stasi" konkreten Einblick in die Handlungspraxis der DDR-Geheimpolizei.

Das Besondere: Die Ausstellung lässt sich je nach inhaltlichem Anlass und regionalen Bedürfnissen individuell zusammenstellen – die Leihnehmer können also ihre eigene Ausstellung komponieren. Der breite Fundus an thematischen, biografischen und ereignisgeschichtlichen Ausstellungsmodulen eröffnet zahlreiche Lösungen.

So kann beispielsweise für eine Präsentation in Sachsen-Anhalt folgendes Paket geschnürt werden: Ausstellungsteile zur Ideologie und Tätigkeit der Stasi generell sowie zur Struktur und zu Mitarbeitern der Stasi vor Ort werden kombiniert mit Modulen zur Rolle der Stasi in der Umweltpolitik am Beispiel von Bitterfeld. Für Brandenburg kämen neben den regionalspezifischen Darstellungen zur Stasi die Themen Jugendkultur oder gewaltfreier Widerstand in Frage, aufgezeigt anhand regionaler Fallbeispiele und Biografien. Für Sachsen stehen unter anderem Ausstellungstafeln zur Semperoper und zur Leipziger Messe zur Verfügung. Des Weiteren finden im Rahmen der Modulreihe "Stasi im Westen" auch westdeutsche Regionen Berücksichtigung.

Zur unkomplizierten Aufstellung vor Ort sind die Ausstellungsmodule auf Roll-Ups produziert. Derzeit sind über 95 Roll-Ups erhältlich.

Beispieltafel zum Dresdner Semperoper

"Lernt Polnisch" – Solidarność, die DDR und die Stasi

Der Titel der zweisprachigen Ausstellung ist eine der Losungen, die 1980/81 in der DDR als Graffiti an Hauswänden oder auf Schaufensterscheiben, als Flugblatt, Postkarte oder Plakat auftauchten. Mut und Kraft der polnischen Gewerkschaftsbewegung Solidarność machten auch den Oppositionellen im ostdeutschen Nachbarland Hoffnung auf Reformen und eine neue politische Ära. Die DDR-Führung dagegen befürchtete vor allem, der Funke könne überspringen. Sie beauftragte die Staatssicherheit, die Reaktionen der Menschen in der DDR scharf zu überwachen.

Die Ausstellung zeigt anhand von Stasi-Unterlagen, wie die Geheimpolizei pro-polnische – also "feindlich-negative" – Haltungen verfolgte und versuchte, Solidarität mit der Bewegung zu unterbinden. Der BStU stellt Ihnen die Ausstellung gern mit Leihvertrag kostenfrei zur Verfügung und übernimmt in Absprache den Transport.

Die Ausstellung bieten wir in zwei Sprachen an:

  • 13 Roll Ups (1,00 x 2,10 m) in Deutsch
  • vier Roll Ups sind als Paar zu nutzen
  • 13 Roll Ups (1,00 x 2,10 m) in Polnisch
Schriftzug auf Asphalt, der zur Solidarisierung mit der polnischen Solidarność aufrief.

Überwachen. Verängstigen. Verfolgen – Stasi. Die Geheimpolizei der DDR

Die Stasi war ein wichtiges Machtinstrument der Staatspartei SED und verfügte als Geheimpolizei, Ermittlungsbehörde und Nachrichtendienst über weitreichende Befugnisse. Wer in das Visier des MfS geriet, wurde verfolgt und hart bestraft. Fünf Themenbereiche und fünf Einzelschicksale verdeutlichen die Auswirkungen auf die Bevölkerung der DDR.

Stasi Ohn(e)Macht – Die Auflösung der DDR-Geheimpolizei

1989: Immer mehr wächst der Widerstand der DDR-Bevölkerung gegen die SED-Herrschaft. Der lang angestaute Unmut mündet schließlich in der Friedlichen Revolution. Ein Meilenstein ist dabei die Entmachtung der Stasi, die als "Schild und Schwert der Partei" jahrzehntelang die Existenz des SED-Regimes gesichert hatte. Die Ausstellung dokumentiert anhand zeitgenössischer Fotos den erfolgreichen Widerstand der DDR-Bevölkerung gegen das SED-Regime und seine Geheimpolizei. Sie richtet die Aufmerksamkeit insbesondere auf die Ereignisse vor Ort.

Kämpfen an der Seite der Genossen – Die Frauen der Staatssicherheit

Für das Ministerium für Staatssicherheit spielten Frauen auf drei Ebenen eine Rolle: als Partnerin, als Inoffizielle Mitarbeiterin und als Hauptamtliche. Zuletzt versahen etwa 13.500 Frauen ihren Dienst in der Uniform der Staatsicherheit.

Fußball für die Stasi – Der Berliner Fußball-Club Dynamo

Der BFC Dynamo war einer der erfolgreichsten Fußballvereine der DDR-Oberliga. Zehnmal in Folge errang er den Titel des Fußballmeisters der DDR. Trotz dieser Erfolge war der BFC in der DDR nicht sehr beliebt.

"Stasi. Was war das?" – Posterausstellung für Schulen

Die kostenlose Poster-Ausstellung "Stasi. Was war das?" ist für Lehrerinnen und Lehrer gedacht, die das Thema DDR im Unterricht behandeln und zur Einstimmung oder zur Vertiefung anschauliches Material nutzen möchten. Sie muss im Anschluss nicht zurückgegeben werden.

13 Themenposter zeigen das Wirken der DDR-Staatssicherheit in ausgewählten Lebensbereichen der DDR, beleuchten die Rolle der Stasi bei zentralen Ereignissen und informieren über die Methoden der Geheimpolizei. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung, was mit den Hinterlassenschaften des MfS nach dem Ende der DDR geschah.

Die Poster können als Gesamtausstellung gezeigt werden – jedes Thema funktioniert aber auch für sich. Adressaten der Ausstellung sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10. Die Themen der Poster wurden aus Lehrplänen für diese Klassenstufen ausgewählt.

Überwachungsfoto von 1987, das als Titelbild der Posterausstellung für Schule gewählt wurden

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