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Publikation

Tödliche Fluchten über Bulgarien

Die Zusammenarbeit von bulgarischer und DDR-Staatssicherheit zur Verhinderung von Fluchtversuchen

BStU (Hg.), Christopher Nehring

Reihe
BF informiert

Umfang
108 Seiten

Auflage
Berlin 2017

Verlag
BStU

Preis
2,50 €

ISBN
978-3-942130-82-0

Sprache
Deutsch

BF informiert 39/2017

Inhalt

Nach dem Bau der Berliner Mauer wagten viele DDR-Bürger die Flucht über die Tschechoslowakei, Ungarn oder Bulgarien. Einige von ihnen bezahlten den Freiheitsdrang mit ihrem Leben. Die Flucht aus dem Sozialismus in den Westen war keine innerdeutsche Angelegenheit, sondern ein gesamteuropäisches Phänomen.

Bislang jedoch wurden Fluchten, Todesfälle und der Zusammenarbeit der sozialistischen Staaten zur Verhinderung von Fluchtversuchen nur einseitig betrachtet. Gab es eine „verlängerte Mauer“ in Europa? Hatten die Berliner Mauer und die Arbeit des MfS Vorbildcharakter für andere Staaten?

Diesen Fragen geht die vorliegende Studie für den Fall der in Bulgarien getöteten DDR-Flüchtlinge nach. Dabei werden die bulgarischen und deutschen Archive komplementär ausgewertet und das bulgarische Grenzsicherungssystem, die Zusammenarbeit der bulgarischen Staatssicherheit mit dem MfS sowie die bekannt gewordenen Todesfälle in ihrem Funktionszusammenhang untersucht.

Zum Autor/Herausgeber

BStU (Hg.)

Christopher Nehring

Dr., geb. 1984, Leiter für Forschung im Deutschen Spionagemuseum Berlin, Studium der Osteuropäischen und Neueren Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Staatlichen Universität St. Petersburg. 2016 Promotion zur Kooperation der DDR-Auslandsaufklärung mit der Aufklärung des sozialistischen Bulgariens. Ehemaliger Mitarbeiter des Staatsarchivs der Republik Bulgarien (2009/10) und der »Kommission für die Erschließung der Dokumente und Überprüfung der Zugehörigkeit bulgarischer Bürger zur Staatssicherheit und den Aufklärungsdiensten der Bulgarischen Volksarmee« (2011/12)

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