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Pressemitteilung

30 Jahre danach: Tschernobyl, die Umweltbewegung und die Stasi

30 Jahre danach: Tschernobyl, die Umweltbewegung und die Stasi

"Tschernobyl wirkt überall" – unter diesem Leitsatz protestierten nach der Reaktorkatastrophe vom 26. April 1986 immer mehr Menschen in der DDR gegen die desolate Umweltpolitik der SED. Mit ihren Protesten gerieten damals Umweltaktivisten zunehmend ins Visier der DDR-Staatssicherheit. Unter dem Titel "Keinerlei gesundheitliche Gefährdungen". Tschernobyl, die Stasi und die Rolle der Umweltbewegungen diskutieren am 20. April in der Zionskirche Berlin Experten und Zeit-zeugen. Dabei geht es um den Effekt des Super-GAUs auf Umweltbewegungen in Ost und West sowie um die langanhaltende Signalwirkung von Tschernobyl bis heute.

Termin:

  • Mittwoch, 20. April 2016

Ort:

  • Zionskirche, Zionskirchplatz, 10119 Berlin

Zeit:

  • 19.00 Uhr - 21.00 Uhr, anschließend Empfang

Programm:

  • Einführung Sebastian Stude (BStU)
  • Podiumsrunden:

    Thorben Becker (Bund für Umwelt und Naturschutz, BUND), Manfred Haferburg (ehem. Kernkraftwerks-Mitarbeiter), Dr. Christian Halbrock (BStU), Dr. Sebastian Pflugbeil (Physiker), Dr. Anna Veronika Wendland (Herder-Institut)

Moderation:

  • Dr. Gabriele Freitag (DGO) und Dagmar Hovestädt (BStU)

Der Eintritt ist frei.

Weitere BStU-Angebote zum Thema Tschernobyl aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv:

Dokumentenheft "Tschernobyl. Der Super-GAU und die Stasi" ab 18.04. als Download und über den Warenkorb auf www.bstu.de (82 Seiten)
Stasi-Mediathek: "Alles unter Kontrolle halten", Schwerpunkt unter:
www.stasi-mediathek.de/geschichten/unter-kontrolle-halten

In Kooperation mit: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e. V. (DGO) und Internationales Bildungs- und Begegnungswerk (IBB).

Elmar Kramer, Stv. Pressesprecher

Kontakt zur Pressestelle

Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin

Pressesprecherin

Dagmar Hovestädt

Telefon: 030 2324-7170