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MfS-Lexikon

Szinda, Gustav

Synonym: Gustav Szinda

13.02.1897 - 23.09.1988

Leiter der Bezirksverwaltung Neubrandenburg

Geboren in Blindgallen (Ostpreußen), Vater Zimmermann;

Volksschule; Ausbildung zum Maschinenschlosser;

1914-1918 Soldat;

1918 Schlosser;

1918-1920 USPD;

1920 Umzug nach Gelsenkirchen, Arbeit als Maschinenschlosser;

1920-1924 Teilnahme an den Kämpfen im Ruhrgebiet;

1924 KPD;

1925 RFB;

ab 1931 arbeitslos;

1933-1935 illegale Tätigkeit als Instrukteur und Org.-Sekretär;

1935 Emigration nach Amsterdam;

1936-1938 Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg als Stabschef und Kommandeur der XI. Internationalen Brigade, 1937 Chef der Spionageabwehr der Interbrigaden;

1938 Mitarbeiter des Zentralkomitees der KP Spaniens;

1939 Übersiedlung nach Moskau, Mitarbeiter der K I;

1941 ZK-Schule;

1943-1945 Einsatz bei sowjetischen Partisanen;

September-Dezember 1945 Lehrer an der Antifa-Schule 12.

Ende Dezember 1945 Rückkehr nach Deutschland, Sonderauftrag der Partei;

Januar 1946 Tätigkeit im Polizeipräsidium Berlin;

August 1946-1948 Leiter der Personalabteilung der VP-Behörde Mecklenburg;

1948/49 Leiter der Personalabteilung der Landesregierung Mecklenburg;

1949 Abteilungsleiter für Polizeifragen des Parteivorstandes bzw. ZK der SED;

ab 1951 Abteilungsleiter im APN (ab 1953 HA XV, ab 1956 HV A des MfS);

1954 Leiter der Abt. VII (MdI/DVP);

1957 KMO;

1958 Leiter der BV Neubrandenburg und Mitglied der SED-Bezirksleitung Neubrandenburg;

1964 Generalmajor;

1965 Rentner;

1972 VVO in Gold;

1987 Stern der Völkerfreundschaft in Gold.

Jens Gieseke