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Das Bild zeigt eine Podiumsdiskussion zum Thema 'Der Bundesnachrichtendienst in der DDR'. Es diskutierten: Prof. Dr. Daniela Münkel, BStU  Prof. Dr. Rüdiger Bergien, Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Nachrichtendienste  Dr. Jens Gieseke, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung  Dr. Ronny Heidenreich, Referent beim Berliner Aufarbeitungsbeauftragten  Moderation: Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke, Sprecher der 'Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945-1968'

Der frühe Bundesnachrichtendienst und die DDR

Der erste westdeutsche Geheimdienst entstand 1946 im Auftrag der USA und hieß zunächst Organisation Gehlen. Was wusste die Organisation und der 1956 gegründete Bundesnachrichtendienst (BND) über die DDR und das Wirken der Stasi ? In dieser Folge tauschen sich Experten, die an der historischen Erforschung des BND seit 2011 arbeiten, über diese Phase deutsch-deutscher Geheimdienstarbeit aus. Der Podcast wiederholt Teile einer Veranstaltung des BStU in Zusammenarbeit mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Weitere Informationen zum Thema

Die "Gehlen-Prozesse"

Vom 18. bis 21. Dezember 1953 fand vor dem Obersten Gericht der DDR ein auch als "Gehlen-Prozess" bekannter Schauprozess gegen Werner Haase, Siegfried Altkrüger, Walter Rennert, Karl-Heinz Schmidt, Rolf Oesterreich, Walter Schneider und Helmut Schwenk statt. Im Zuge der Aktion "Feuerwerk" von der DDR-Staatssicherheit verhaftet bzw. im Fall von Werner Haase entführt, wurden sie zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt.

Unabhängige Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des BND

Die Unabhängige Historikerkommission (UHK) erforscht die Geschichte des BND, seiner Vorläuferorganisationen sowie seines Personal- und Wirkungsprofils von 1945 bis 1968 und des Umgangs mit dieser Vergangenheit. 

Buchvorstellung "Die DDR-Spionage des BND"