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Das Bild zeigt Günter Bormann an seinem Arbeitsplatz. Vor ihm befindet sich ein Mikrofon und ein Tablet, mit welchem Bormann gerade ein Videotelefonat mit dem Journalisten Maximilian Schönherr führt.

Recht und Gesetz

Günter Bormann arbeitet seit 1993 beim BStU und ist heute Justiziar des Hauses. Er begleitete unter anderem einen langjährigen Rechtsstreit, bei dem Altkanzler Helmut Kohl vor 20 Jahren die Herausgabe von Stasi-Unterlagen zu seiner Person verhindern wollte. Bormann war auch an Arbeiten zur Novellierung des Stasi-Unterlagen-Gesetz beteiligt. Ihn bewegen Fragen zur Staatskriminalität und staatlichem Unrecht. 

Weitere Informationen zum Thema

Publikation

Gesetz über die Unterlagen des Staatssicherheits­dienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

(Stasi-Unterlagen-Gesetz – StUG)

Das Gesetz über die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik bildet die gesetzliche Grundlage für die Arbeit des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU).

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Aufarbeitung im Ausland

Die Einrichtung des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen hat weltweit erstmalig den Zugang zu den Akten einer Geheimpolizei für die Gesellschaft in einer Institution etabliert. Möglich wurde dieses Experiment, weil die politisch Verantwortlichen damit zunächst eine Forderung der Friedlichen Revolution respektierten: "Freiheit für meine Akte!"

Publikation

Auschwitz und Staatssicherheit

Strafverfolgung, Propaganda und Geheimhaltung in der DDR

Die Studie untersucht den Umgang der DDR mit "ihren" Auschwitz-Fällen – insbesondere ihre widersprüchliche Strafverfolgungspraxis.

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Chefsache: Mielkes "Roter Koffer"

Im Dezember 1989 durchsuchte die Militärstaatsanwaltschaft die ehemaligen Diensträume von Stasi-Chef Erich Mielke. Sie sollte persönliche Gegenstände und Unterlagen des einstigen Ministers sicherstellen. Dabei wurde auch ein roter Koffer gefunden. Um seinen überraschenden Inhalt ranken sich bis heute Legenden.